Bewertung:

Das Buch „A World of Trouble“ von Patrick Tyler bietet eine gründliche, fesselnde und kritische Analyse des Engagements der USA im Nahen Osten von Eisenhower bis George W. Bush. Es bietet Einblicke in die Komplexität der Politik im Nahen Osten und beleuchtet die Unzulänglichkeiten und das Versagen der verschiedenen US-Regierungen. Während viele Leser das Buch als informativ und wertvoll für das Verständnis aktueller Ereignisse empfinden, kritisieren einige die Voreingenommenheit und mangelnde Tiefe der Analyse bestimmter Präsidentschaften.
Vorteile:⬤ Äußerst fesselnd und informativ
⬤ bietet eine kritische Perspektive auf die US-Außenpolitik
⬤ reichhaltige Charakterporträts von Schlüsselfiguren
⬤ bietet einen historischen Kontext für aktuelle Ereignisse
⬤ empfohlen für Leser, die sich für die Politik des Nahen Ostens interessieren
⬤ präsentiert eine überparteiliche Sicht auf das Versagen von US-Führern.
⬤ Einige Leser halten es für voreingenommen, insbesondere bei der Behandlung bestimmter Persönlichkeiten
⬤ mangelnde Tiefe bei der Analyse einiger Präsidentschaften
⬤ gilt als überlang und uneinheitlich
⬤ einige Kritikpunkte am Schreibstil, einschließlich Wiederholungen und Oberflächlichkeit.
(basierend auf 16 Leserbewertungen)
A World of Trouble
Eine fesselnde Erzählung über Amerika im Nahen Osten, die sich fast wie ein Thriller liest (The Economist)
Der Nahe Osten ist der Anfang und das Ende der amerikanischen Außenpolitik: Die Ereignisse dort beeinflussen unsere Allianzen, entscheiden über Erfolg oder Misserfolg von Präsidentschaften, bestimmen den Ölpreis und ziehen uns in den Krieg. Aber das war nicht immer so - und wie Patrick Tyler in A World of Trouble, einer spannenden Chronik der amerikanischen Missgeschicke in der Region, zeigt. Die Geschichte des Umgangs der amerikanischen Präsidenten mit dieser Region ist eine Geschichte von gemischten Motiven, Betrügereien, Täuschungen und offener Dummheit, aber auch von Politik und Diplomatie.
Tyler stützt sich auf neu geöffnete Präsidentenarchive, um die Herangehensweise an den Nahen Osten während der verschiedenen Präsidentschaften der USA von Eisenhower bis George W. Bush zu schildern. Er nimmt uns mit ins Oval Office und zeigt, wie unsere Staatsoberhäupter folgenschwere Entscheidungen trafen. Gleichzeitig erlaubt uns der Umfang dieser Erzählung - von der Suezkrise über die iranische Geiselkrise bis hin zu George W. Bushs Katastrophe im Irak - einen nie dagewesenen Blick auf das große Ganze. Tyler erzählt die Geschichte von Präsidenten, die gegen ihren Willen in die Angelegenheiten der Region hineingezogen werden, die von lokalen Machthabern im Unklaren gelassen werden, die von raffgierigen Untergebenen in die Irre geführt werden und die Entscheidungen über die inneren Angelegenheiten von Ländern treffen, die sie kaum verstehen. Vor allem aber zeigt er, wie es jedem Präsidenten gelungen ist, die Politik seines Vorgängers rückgängig zu machen, was oft sowohl auf den Straßen der Region Wut gegen Amerika als auch im eigenen Land Verwirrung stiftete.
A World of Trouble ist das Buch über den Nahen Osten, das wir jetzt brauchen: fesselnd zu lesen, frei von Übertreibungen und Ideologie und reich an Erkenntnissen über die sehr menschlichen Herausforderungen, denen sich ein neuer Präsident stellen muss, wenn er oder sie versucht, Amerikas Ansehen in der Region wiederherzustellen.