Bewertung:

Das Buch bietet eine gut recherchierte und ansprechende Perspektive auf die Philanthropie, die sich mit moralischer Psychologie und politischer Philosophie befasst. Allerdings ist es dicht und akademisch, so dass es für Gelegenheitsleser schwer zu verdauen ist.
Vorteile:Gut recherchiert, informativ, fesselnd, bietet einzigartige Perspektiven, regt zu wichtigen Diskussionen über Gerechtigkeit und Demokratie an, klar geschrieben, aufschlussreich für diejenigen, die in der Wissenschaft tätig sind oder sich ernsthaft mit Philanthropie beschäftigen.
Nachteile:Dicht und zu akademisch für Laien, es fehlen prägnante Schlussfolgerungen, sich wiederholend, könnte kürzer sein, ohne an Wert zu verlieren, möglicherweise unzugänglich ohne fortgeschrittenen Hintergrund.
(basierend auf 11 Leserbewertungen)
Just Giving: Why Philanthropy Is Failing Democracy and How It Can Do Better
Die beunruhigende Ethik und Politik der Philanthropie Ist Philanthropie von Natur aus eine Bedrohung für die Demokratie von heute? Auch wenn wir wohlhabende Einzelpersonen loben, die ihr Geld zum Wohle der Gesellschaft verschenken, zeigt Just Giving, dass solche Großzügigkeit nicht nur nicht das unantastbare Gut ist, für das wir sie halten, sondern auch demokratische Werte untergraben kann.
Große Philanthropie ist oft eine Machtausübung, die Umwandlung von Privatvermögen in öffentlichen Einfluss. Und es ist eine Form der Machtausübung, die größtenteils nicht rechenschaftspflichtig ist und üppige Steuervergünstigungen mit sich bringt.
Die Philanthropie versagt derzeit in der Demokratie, aber Rob Reich argumentiert, dass sie gerettet werden kann. Just Giving untersucht die ethischen und politischen Dimensionen der Philanthropie und überlegt, wie das Spenden demokratische Werte besser unterstützen und Gerechtigkeit fördern könnte.