Bewertung:

Das Buch „Once a Girl, Always a Boy“ von Jo Ivester bietet eine tiefgründige und emotionale Erkundung der Transgender-Reise durch die Augen von Jeremy Ivester und seiner unterstützenden Familie. Es kombiniert persönliche Erzählungen, um ein umfassendes Verständnis für die Komplexität der Transition zu vermitteln, was es sowohl lehrreich als auch inspirierend macht.
Vorteile:Das Buch wird für seine emotionale Tiefe und aufschlussreiche Erzählung hoch gelobt. Die Leserinnen und Leser schätzen die verschiedenen Perspektiven, die von verschiedenen Familienmitgliedern geteilt werden und die einen abgerundeten Blick auf die Erfahrungen rund um Jeremys Übergang ermöglichen. Das Buch wird als aufschlussreich und augenöffnend beschrieben, es fördert Empathie und Akzeptanz und wird als ausgezeichnete Quelle für das Verständnis von Transgender-Themen bezeichnet. Viele Leserinnen und Leser fanden, dass es ein wunderschön geschriebener, bewegender Bericht ist, der zu Offenheit und Engagement für die Rechte von Transgender ermutigt.
Nachteile:Einige Rezensenten erwähnten ihren anfänglichen Widerstand oder ihr mangelndes Verständnis für Transgender-Themen, was darauf hindeutet, dass das Buch bei Lesern mit starken vorgefassten Meinungen tief verwurzelte Überzeugungen in Frage stellen könnte. Einige Kritikpunkte könnten darauf zurückzuführen sein, dass die Leser mit Transgender-Themen nicht vertraut sind, doch werden diese Punkte oft von der insgesamt positiven Aufnahme überschattet.
(basierend auf 77 Leserbewertungen)
Once a Girl, Always a Boy: A Family Memoir of a Transgender Journey
Jeremy Ivester ist ein Transgender-Mann. Vor dreißig Jahren hießen ihn seine Eltern als das, was sie für ihre Tochter hielten, in der Welt willkommen. Als Kind bevorzugte er die Spielzeuge und Spiele, die unsere Gesellschaft als männlich ansieht. Er hielt sein Haar kurz und trug Jungenkleidung. Sie nannten ihn einen Wildfang. So nannte er sich selbst auch.
Als er in der High School kein Interesse am Flirten zeigte, dachten seine Eltern, er könnte lesbisch sein. Als er zwanzig war, fragte er sich, ob er asexuell sei. Mit dreiundzwanzig ließ er sich die Brüste operativ entfernen. Ein Jahr später begann er mit der Einnahme von Hormonen, die seine Stimme senken und ihm einen Bart verleihen sollten - und er gab seinen neuen Namen und seine Pronomen bekannt.
Never a Girl, Always a Boy ist Jeremys Reise von der Kindheit über sein Coming-out als Transgender bis hin zu seinem Aufstieg als Fürsprecher der Transgender-Gemeinschaft. Es ist nicht nur Jeremys Geschichte, sondern auch die seiner Familie, die aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird - die der Geschwister, die darum kämpften, den Bruder zu verstehen, den sie einst als Schwester sahen, und die der Eltern, die sich ihm schließlich im Kampf gegen Diskriminierung anschlossen. Dies ist eine Geschichte der Akzeptanz in einer Welt, die noch nicht ganz bereit ist, sie zu akzeptieren.