Bewertung:

Derzeit gibt es keine Leserbewertungen. Die Bewertung basiert auf 11 Stimmen.
Bias of Communication
Harold A. Innis' The Bias of Communication ist eines der einflussreichsten Bücher, die jemals in Kanada veröffentlicht wurden, und hat unser Verständnis von Geschichte, Kommunikation und Medientheorie maßgeblich beeinflusst. Die 1951 erstmals veröffentlichte, meisterhafte Aufsatzsammlung untersucht die Beziehung zwischen den Kommunikationsmedien einer Gesellschaft und der Fähigkeit dieser Gemeinschaft, die Kontrolle über ihre Entwicklung zu behalten. Innis betrachtet politische und wirtschaftliche Kräfte im Kontext des sozialen Wandels und die Rolle der Kommunikation bei der Schaffung antiker und moderner Imperien.
In einem Essay für diese Neuauflage untersucht der Innis-Biograf Alexander John Watson die Gründe, warum Innis auf dem Höhepunkt seines Erfolgs als Wirtschaftshistoriker neue Forschungsgebiete im Bereich Kommunikation und Imperium erschloss, sowie die Art und Weise, in der Marshall McLuhans Interpretationen von Innis' Werk veränderten und entpolitisierten.
Das Buch The Bias of Communication ist heute noch genauso wichtig wie bei seiner Erstveröffentlichung und ist eine unverzichtbare Lektüre für Historiker und Wissenschaftler der Kommunikations- und Medienwissenschaft.