
Immigrants Outside Megalopolis: Ethnic Transformation in the Heartland
In den boomenden 1990er Jahren zeichnete sich in den Vereinigten Staaten ein neues demografisches Muster ab - die Verlagerung von Einwanderern in kleinere Städte und Ballungsräume in ethnisch homogenen (oder traditionell bikulturellen) Gebieten. Diese Orte bieten wachsende, spezialisierte Wirtschaftszweige, die un- oder angelernte (und gelegentlich auch qualifizierte) Arbeitskräfte benötigen; außerdem bieten sie für einige Einwanderer ein günstiges physisches und soziales Klima.
Immigrants Outside Megalopolis dokumentiert diesen Trend anhand von Fallstudien, darunter Hmong in Wisconsin, Iraner in Iowa, Mexikaner in Kansas und Colorado, Vietnamesen in der Küstenregion von Louisiana, Mexikaner in North Carolina und Südtexas, Kubaner in Arizona, Bosnier im Hinterland von New York, asiatische Inder in Nordtexas sowie Ukrainer und Russen im Willamette Valley in Oregon. Dieser Prozess führt in der Tat zu einer kulturellen Umgestaltung des amerikanischen Kernlandes. Die Einpflanzung neuer Elemente in die kulturelle Landschaft (Unternehmen, Häuser, Kirchen, Schulen, Besitztümer und die Menschen selbst) verschafft vielen Amerikanern eine Lektion in Weltgeografie - und das zu einer Zeit, in der ein besseres Verständnis der Welt für das Land unabdingbar ist.
Diese geografische Lektion hat jedoch ihren Preis: der schwierige Prozess der sozialen Anpassung, der sich tagtäglich zwischen Einwanderern und Aufnahmebevölkerung abspielt und der weitgehend ungelöst bleibt. Dieser Prozess ist ein wichtiger Schwerpunkt von Jones' Buch.