Bewertung:

Das Buch bietet eine nostalgische Erkundung der Detroiter Einzelhandelsgeschichte, die sowohl die pulsierende Vergangenheit als auch den Niedergang des kommerziellen Kerns der Stadt einfängt. Während es bei vielen Lesern wegen seines historischen Inhalts auf positive Resonanz stößt, waren einige vom Kauf enttäuscht.
Vorteile:⬤ Nostalgischer und aufschlussreicher Blick auf Detroits Einzelhandelsgeschichte
⬤ weckt schöne Erinnerungen
⬤ gut für die Erweiterung von Bürobibliotheken.
Einige Kunden waren vom Zustand des Buches enttäuscht, insbesondere von der irreführenden Beschreibung einer Autoreninschrift.
(basierend auf 6 Leserbewertungen)
20th-Century Retailing in Downtown Detroit
Als sich Detroit vom Flussufer aus nach Norden entwickelte, wurde die Woodward Avenue zu einem Mekka für Einzelhandel, Restaurants und Dienstleistungen. In den 1870er und 1880er Jahren eröffneten viele unabhängige Händler ihre Türen.
Um 1890 hatte sich eine neue Art des One-Stop-Shoppings entwickelt: das Kaufhaus. Auf das altehrwürdige Newcomb Endicott and Company in Detroit folgten andere Pioniere: J. L.
Hudson Company, Crowley Milner and Company und die Ernst Kern Company. Auf ihrem Höhepunkt in den 1950er Jahren verfügte die Woodward Avenue über eine Einzelhandelsfläche von mehr als vier Millionen Quadratmetern, was sie zu einem der bevorzugten Einzelhandelsziele in den USA machte. Andere Detroiter Kaufhäuser wie die einheimische S.
S. Kresge Company setzten Trends in der Konsumkultur. Generationen von Menschen kamen in die Stadt, um an Schulveranstaltungen, Osterausstellungen, Schaufenstern und Familienessen teilzunehmen.
Mit dem Aufkommen der Einkaufszentren in den Vororten begannen die Geschäfte in der Innenstadt mit ihren eigenen Filialen zu konkurrieren. In den 1970er und 1980er Jahren begannen die Dominosteine zu fallen, als sowohl Ketten als auch unabhängige Geschäfte die einst florierende Woodward Avenue verließen.