
Retail Ruins: The Ghosts of Post-Industrial Spectacle
Vor dem Hintergrund der weit verbreiteten Prekarität und der anhaltenden Krisen ist es nicht verwunderlich, dass Ruinen in den letzten Jahren viel Aufmerksamkeit erregt haben.
In diesem Buch geht es um eine neue Art von Raum, die für die Konsumgesellschaft äußerst beunruhigend ist: die Einzelhandelsruine. Jacob C.
Miller schlägt eine Brücke zwischen Humangeographie, Archäologie und kritischer Stadtforschung, um einen Ausgangspunkt für die Konzeptualisierung von Einzelhandelsruinen zu bieten. Anhand von Feldnotizen und Fotografien entwickelt Miller einen hauntologischen Ansatz, der von den Theorien Walter Benjamins und Jacques Derridas bis hin zu neueren Überlegungen über Assemblage, Spektakel und die Politik des urbanen Raums reicht.