Eiserner Wille: Cleveland-Cliffs und der Abbau von Eisenerzen, 1847-2006

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Eiserner Wille: Cleveland-Cliffs und der Abbau von Eisenerzen, 1847-2006 (S. Reynolds Terry)

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Originaltitel:

Iron Will: Cleveland-Cliffs and the Mining of Iron Ore, 1847-2006

Inhalt des Buches:

In Iron Will: Cleveland-Cliffs and the Mining of Iron Ore, 1847--2006 erzählen Terry S. Reynolds und Virginia P. Dawson die Geschichte von Cleveland-Cliffs, dem einzigen überlebenden unabhängigen amerikanischen Eisenbergbauunternehmen, das heute als Cliffs Natural Resources bekannt ist. Cleveland-Cliffs hatte seinen Hauptsitz in Cleveland, Ohio, und spielte eine wichtige Rolle bei der Erschließung und Entwicklung des Bergbaureviers am Lake Superior und der oberen Halbinsel von Michigan. Anhand der Geschichte von Cleveland-Cliffs untersuchen Reynolds und Dawson die großen Übergänge in der Geschichte der amerikanischen Eisen- und Stahlindustrie aus der Perspektive eines wichtigen Rohstofflieferanten.

Reynolds und Dawson zeichnen die Anfänge von Cleveland-Cliffs um 1850 nach, das Wachstum des Unternehmens unter Samuel L. Mather und seinem Sohn William G. Mather, seinen Aufstieg zu einem wichtigen Akteur auf dem wachsenden nationalen Eisenerzmarkt und seine Schwierigkeiten während der Weltwirtschaftskrise. Die Autoren gehen auf die Geschicke des Unternehmens nach dem Zweiten Weltkrieg ein, als Cleveland-Cliffs Technologien zur Erschließung riesiger Reserven an minderwertigem Eisenerz aus Michigan entwickelte und sich Joint Ventures und strategischen Partnerschaften zuwandte, um das für die Umsetzung dieser Technologien erforderliche Kapital aufzubringen. Die Autoren erklären auch, wie das Unternehmen zum größten unabhängigen Eisenerzproduzenten der Vereinigten Staaten wurde, indem es die Bergbauinteressen seiner bankrotten Partner während der Implosion der amerikanischen Stahlindustrie im späten zwanzigsten und frühen einundzwanzigsten Jahrhundert aufkaufte. Reynolds und Dawson gehen detailliert auf die sich entwickelnden Bemühungen von Cleveland-Cliffs im Umgang mit der Arbeiterschaft ein, von der frühen, überwiegend eingewanderten Belegschaft über das ehrgeizige Programm des Wohlfahrtskapitalismus im frühen zwanzigsten Jahrhundert bis zu den Kämpfen mit der organisierten Arbeiterschaft nach dem Zweiten Weltkrieg.

Iron Will ist eine gründliche, gut gegliederte Geschichte, die auf umfangreichen Archivrecherchen und Interviews mit Mitarbeitern des Unternehmens beruht. Diese Geschichte ist für Wissenschaftler, die sich für Industrie- oder Bergbaugeschichte interessieren, für Wirtschaftshistoriker und für alle, die sich für die Geschichte der Großen Seen und Michigans interessieren, interessant.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9780814335116
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Einband:Hardcover

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