Ely: Eine Autobiographie

Bewertung:   (4,8 von 5)

Ely: Eine Autobiographie (Ely Green)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

In den Rezensionen wird Ely Greens Biografie als ein bedeutendes Werk hervorgehoben, das seine Erfahrungen als Mischlingskind in Sewanee, Tennessee, in den frühen 1900er Jahren beleuchtet. Die Erzählung behandelt Themen wie Identität, Kampf und Widerstandsfähigkeit vor dem Hintergrund einer geteilten Gemeinschaft. Ely wird als glaubwürdiger und prinzipientreuer Charakter dargestellt, der oft mit Huck Finn verglichen wird. Die Rezensenten heben den pädagogischen Wert des Buches hervor und reflektieren die Komplexität seines Lebens und die soziale Dynamik, die dabei im Spiel ist.

Vorteile:

Das Buch vermittelt ein grundlegendes Verständnis für das Leben in den frühen 1900er Jahren aus der Perspektive eines Mischlings, wobei Themen wie Widerstandsfähigkeit und Identität im Vordergrund stehen. Es zeichnet sich durch seine detaillierte und genaue Darstellung von Elys Erfahrungen und des sozialen Umfelds von Sewanee aus. Die Biografie wird für ihren pädagogischen Wert und ihre Erzählweise geschätzt.

Nachteile:

In den Rezensionen wird nur wenig Kritik geäußert, aber man könnte vermuten, dass manche Leser den historischen Kontext als komplex oder den Erzählstil als eigenwillig empfinden könnten, was vielleicht nicht jedem gefällt. Größere Nachteile werden nicht ausdrücklich genannt.

(basierend auf 3 Leserbewertungen)

Originaltitel:

Ely: An Autobiography

Inhalt des Buches:

Ely Green wurde 1893 in Sewanee, Tennessee, geboren. Sein Vater war ein Angehöriger des weißen Adels, der Sohn eines ehemaligen Offiziers der Konföderierten. Seine Mutter war ein Hausmädchen, die Tochter einer ehemaligen Sklavin. In dieser kleinen Episkopalgemeinde, in der auch die Universität des Südens beheimatet war, verbrachte Ely seine frühe Kindheit, ohne sich der Folgen seiner Unehelichkeit und seiner Herkunft bewusst zu sein. Er war fast neun Jahre alt, bevor er erkannte, dass es eine wirkliche Bedeutung hatte, sich von seinen weißen Spielkameraden zu unterscheiden.

Ein Vorfall in einem örtlichen Drogeriemarkt markierte den Beginn eines schmerzhaften Übergangs von einer idyllischen Kindheit zu einer gequälten Jugend, in der Ely darum kämpfte, zu verstehen, warum er weder zur Welt seines Vaters noch zur Welt seiner Mutter ganz dazugehören konnte. „Ich hatte einen inneren Kampf“, schreibt er, “... ich lernte, die Weißen zu hassen, nachdem mir beigebracht worden war, dass sie alle Gottes Kinder sind und dass wir alle lieben sollen.“ Im Alter von achtzehn Jahren, als er immer noch damit kämpfte, einen Teil von sich mit dem anderen zu versöhnen, floh er aus den Bergen von Tennessee - und vor einem sich zusammenbrauenden Lynchmob - in die Ebenen von Texas und in einen Neuanfang.

Ely Green erzählt geradeheraus von seinem frühen Leben, erhebt sich über Bitterkeit und Schmerz und gibt seinen Lesern ein erstaunlich ehrliches und ergreifendes Porträt eines jungen Mannes, der versucht, mit den Beziehungen zwischen den Ethnien im Süden des frühen zwanzigsten Jahrhunderts zurechtzukommen.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9780820323978
Autor:
Verlag:
Einband:Taschenbuch

Kauf:

Derzeit verfügbar, auf Lager.

Ich kaufe es!

Weitere Bücher des Autors:

Ely: Eine Autobiographie - Ely: An Autobiography
Ely Green wurde 1893 in Sewanee, Tennessee, geboren. Sein Vater war ein Angehöriger des weißen Adels, der Sohn eines...
Ely: Eine Autobiographie - Ely: An Autobiography

Die Werke des Autors wurden von folgenden Verlagen veröffentlicht: