
Emma Goldman - Still Dangerous
Als Symbol für die Militanz der Arbeiterklasse und die weibliche Revolte wurde Emma Goldman als „die gefährlichste Frau in Amerika“ bezeichnet.
Emma Goldmans Ruf zu Lebzeiten wurde zum Teil durch ihre fälschlicherweise angenommene Verbindung mit der Ermordung von Präsident Mc Kinley und durch einen jungen ehrgeizigen J. Edgar Hoover begründet.
Nach ihrem Tod im Jahr 1940 waren es ihre Biographen, die Goldmans Ruf weiter ausbauten und sie als „heroisch“ und „ikonisch“ ansahen; einige gingen sogar so weit, sie als „Kultfigur“ zu bezeichnen. Um einen genaueren Blick auf die vielen geschaffenen Versionen von Goldman zu werfen, verwendet dieses Buch visuelle und schriftliche Quellen, um herauszufinden, wie Goldman der amerikanischen Öffentlichkeit dargestellt wurde und um buchstäblich zu sehen, wie sich diese Bilder im Laufe der Jahre aufweichen und verändern.