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Sensitive Space: Fragmented Territory at the India-Bangladesh Border
Enklaven entlang der Grenze zwischen Indien und Bangladesch stellen beide Staaten seit der Teilung im Jahr 1947 vor konzeptionelle und pragmatische Herausforderungen. Diese Teile Indiens innerhalb Bangladeschs und umgekehrt sind Räume, in denen sich nationale Sicherheit, Zugehörigkeit und Kontrolle in aller Deutlichkeit zeigen.
Anhand ethnografischer und historischer Analysen argumentiert Jason Cons, dass diese Räume Schlüsselorte sind, um die Produktion von Territorium in Südasien heute neu zu überdenken. Sensitive Space untersucht die Art und Weise, wie diese Gebiete eine Reihe von Ängsten um Territorium, Land und nationales Überleben markieren, und führt uns zu der Frage, warum bestimmte Orte als umstrittene und oft gewalttätige Räume am Rande von Nation und Staat entstehen.
Sensitive Space bietet Lehren für die Untersuchung von Enklaven, Kontrolllinien, Sperrgebieten, Grauzonen und anderen geografischen Anomalien und entwickelt einen Rahmen für das Verständnis der anhaltenden Verwirrungen von Land, Gemeinschaft und Zugehörigkeit in Grenzgebieten. Darüber hinaus zeigt es Wege auf, die Kategorien von Souveränität und Identität zu überwinden, um das Territorium in Südasien und darüber hinaus neu zu denken.