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Empirical Methods for Bioethics: A Primer
In den letzten Jahren haben die Besorgnis über die Nutzung der Ergebnisse des wissenschaftlichen Fortschritts, die Erwartungen an die Art und Weise, wie medizinische Entscheidungen getroffen werden, und der demografische Wandel ethische Fragen über die Zuweisung von Ressourcen und die Anwendung der Grundsätze der Wohltätigkeit und der Achtung der Patientenautonomie aufgeworfen.
Die Auswirkungen, die die Bioethik auf politische Entscheidungen und die Gesundheitsversorgung haben kann, erfordern einen erweiterten Ansatz für unser Verständnis solch komplexer Fragen. Dieser Band zeigt auf, wie die empirische Sozialforschung genutzt werden kann, um solche Fragen zu erhellen und zu beantworten, und bietet eine praktische Ressource für alle, die sich mit dieser Art von Forschung befassen möchten.
Durch eine gründliche Betrachtung sowohl quantitativer als auch qualitativer Methoden, die in wichtigen Forschungsuntersuchungen in der Bioethik eingesetzt werden, untersucht das Buch die Auswirkungen solcher Untersuchungen auf die klinische und politische Entscheidungsfindung, auf die Wissenschaft und auf die Weiterentwicklung der Theorie. Die verschiedenen soziologischen und anthropologischen Forschungsbeispiele, die vorgestellt werden, ermöglichen es den Lesern, den Reichtum und die Breite solcher Arbeiten sowie die relevanten praktischen und theoretischen Ansätze besser zu verstehen. Nicht zuletzt soll das Buch zu einer weiteren Diskussion über Wege zu einer solideren Integration von Bioethik und empirischer Sozialforschung anregen und dabei unser Verständnis des uns umgebenden komplexen bioethischen Umfelds fördern.
Dieses Buch bietet Einblicke in die klinischen und politischen Implikationen der empirischen Forschung und verbessert das Verständnis der auf die Bioethik angewandten Methoden. Es ist umfassend - es enthält eine Reihe von Beispielen empirischer Bioethikstudien, interdisziplinär - es richtet sich an ein breites Publikum und ist eine Referenzquelle - es enthält eine große Anzahl von Referenzen.