Bewertung:

Das Buch bietet eine fesselnde Erkundung der Sozialwissenschaft in Bezug auf das Altern und die Ungleichheit in Amerika, wobei es durch seine fesselnde Schreibweise und seine umfangreiche Forschung eine Vielzahl von Lesern anspricht. Während es wertvolle Einblicke und Geschichten bietet, vermissen einige Leser kausale Erklärungen und kritisieren den emotionalen Ton.
Vorteile:⬤ Fesselnder und klarer Schreibstil
⬤ gut recherchiert und informativ
⬤ mischt allgemeine Muster mit individuellen Geschichten
⬤ hat umfangreiche Fußnoten für verschiedene Lesestufen
⬤ schärft das Bewusstsein für Ungleichheiten im Alter
⬤ bietet umsetzbare Erkenntnisse für die Gesellschaft
⬤ fesselnde Beschreibungen von Lebenserfahrungen.
⬤ Es fehlen kausale Erklärungen für die beobachteten Ungleichheiten
⬤ manche finden den Tonfall sentimental und gefühlsbetont
⬤ trotz der Implikationen nicht auf politische Lösungen fokussiert
⬤ einige Leser hatten den Eindruck, dass die Anekdoten die analytische Tiefe überschatteten.
(basierend auf 7 Leserbewertungen)
End Game: How Inequality Shapes Our Final Years
Ausgezeichnet mit dem Outstanding Publication Award, Section on Aging and the Life Course, American Sociological Association.
Ältere Menschen aus allen Gesellschaftsschichten müssen eine Reihe von physischen, psychischen und sozialen Hürden überwinden. Aber machen die Nachteile, die manche Menschen im Laufe ihres Lebens anhäufen, ihre letzten Jahre besonders schwierig? Oder gleicht sich die Lebensqualität von armen und wohlhabenden Senioren an einem bestimmten Punkt an? The End Game geht der Frage nach, ob die anhaltenden sozioökonomischen, rassischen und geschlechtsspezifischen Unterschiede in Amerika zu Ungleichheiten führen, die das Leben der älteren Menschen strukturieren.
"The End Game vermeidet reduktionistische Ansätze und zeigt die sehr unterschiedlichen Lebensstile der kalifornischen Senioren. Es stellt eine tiefgreifende Frage: Wie kann die Bereitstellung von Dienstleistungen für ältere Menschen den individuellen Umständen Rechnung tragen und die Alten nicht nur als einen grauen Block behandeln? Abramson legt diese komplexe Frage eloquent und umfassend dar.".
--Michael Warren, LSE Review of Books.
"Der Ansatz der Autorin stellt die von älteren Amerikanern erlebte Ungleichheit in einen realen Kontext und verknüpft Kultur, soziales Leben, biologisches Leben und strukturelle Ungleichheiten auf eine Weise, die es dem Leser ermöglicht, die Intersektionalität der Vielfalt zu verstehen, die das Leben älterer Amerikaner prägt... Abramson öffnet ein Fenster in die Realität des Alters, die Bedeutung der Kultur und ihre Auswirkungen auf gemeinsame/frühere Erfahrungen und die Ungleichheiten, die sie strukturieren.".
--A. L. Lewis, Choice.