Bewertung:

Das Buch schildert die historischen und juristischen Kämpfe von Fred Korematsu während des Zweiten Weltkriegs und erforscht Themen wie Bürgerrechte und Rassismus in Amerika. Während es fesselnden Inhalt über Korematsus persönliche Geschichte und ein bedeutendes historisches Ereignis bietet, finden einige Leser den Schreibstil trocken und weniger fesselnd.
Vorteile:⬤ Fesselnde und wichtige Geschichte über Fred Korematsu und die bürgerlichen Freiheiten.
⬤ Hervorragend recherchiert und mit glaubwürdigen Quellen untermauert.
⬤ Die Forderung, das Buch zur Pflichtlektüre in Schulen zu machen, unterstreicht seinen pädagogischen Wert.
⬤ Rechtzeitige Erinnerung an die Bedeutung von Prinzipien statt Angst.
⬤ Inspirierende Geschichte von Zivilcourage und Widerstandsfähigkeit.
⬤ Der Schreibstil wird als trocken beschrieben, was dazu führen könnte, dass sich der Leser von dem Buch distanziert.
⬤ Das Buch konzentriert sich in erster Linie auf rechtliche Aspekte, was nicht bei allen Lesern Anklang finden dürfte.
⬤ Einigen Lesern fehlte die erhoffte fesselnde Erzählung.
(basierend auf 10 Leserbewertungen)
Enduring Conviction: Fred Korematsu and His Quest for Justice
Fred Korematsus Entscheidung, sich der Executive Order 9066 des F.D.R. zu widersetzen, die die Internierung japanischer Amerikaner während des Zweiten Weltkriegs ermöglichte, war zunächst der Fall eines jungen Mannes, der seinem Herzen folgte: Er wollte mit seiner weißen Verlobten in Kalifornien bleiben.
Er erkannte jedoch schnell, dass es sich dabei nicht nur um eine persönliche Entscheidung handelte, sondern um eine Frage der grundlegenden Menschenrechte. Nachdem er sich geweigert hatte, auf Anweisung in ein Internierungslager zu gehen, wurde Korematsu schließlich verhaftet und wegen eines Bundesverbrechens verurteilt, bevor er in das Internierungslager in Topaz, Utah, eingewiesen wurde. Er legte gegen seine Verurteilung Berufung beim Obersten Gerichtshof ein, der in einem der berüchtigsten Fälle der amerikanischen Rechtsgeschichte die Kriegsanordnungen bestätigte.
Vierzig Jahre später, in den frühen 1980er Jahren, ließ ein Team junger Anwälte Korematsus Fall wieder aufleben. Diesmal war Korematsu siegreich, und seine Verurteilung wurde aufgehoben, wodurch der Weg für die Wiedergutmachung für japanische Amerikaner geebnet wurde.
Lorraine Bannai, die als junge Anwältin zu diesem Anwaltsteam gehörte, kombiniert Insiderwissen über den Fall mit umfangreichen Archivrecherchen, persönlichen Briefen und einem noch nie dagewesenen Zugang zu Korematsu, seiner Familie und engen Freunden. Sie enthüllt die inspirierende Geschichte eines bescheidenen, sanftmütigen Mannes, der unermüdlich gegen Menschenrechtsverletzungen kämpfte, lange nachdem er entlastet wurde.
1998 verlieh Präsident Bill Clinton Korematsu die Presidential Medal of Freedom.