Bewertung:

In den Rezensionen wird Jay Hakes' Buch für seine detaillierte und leicht zugängliche Erforschung der Energiegeschichte der 1970er Jahre gelobt. Die Rezensenten schätzen den flüssigen Schreibstil des Autors, die gründliche Recherche und die ausgewogene Darstellung komplexer Themen im Zusammenhang mit der Energiepolitik und den internationalen Beziehungen.
Vorteile:Das Buch ist gut geschrieben, umfassend und sowohl für die breite Öffentlichkeit als auch für Branchenexperten verständlich. Es liefert ausführliche Details über die Energiekrisen der 1970er Jahre und die komplizierten Beziehungen zwischen den USA und dem Nahen Osten. Die Verwendung von Primärquellen macht das Buch glaubwürdig und aufschlussreich.
Nachteile:In den Rezensionen wurden keine spezifischen Nachteile genannt.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
Energy Crises, 5: Nixon, Ford, Carter, and Hard Choices in the 1970s
Die 1970er Jahre waren ein Jahrzehnt historischer amerikanischer Energiekrisen - große Unterbrechungen der Öllieferungen aus dem Nahen Osten, der gefährlichste Atomunfall des Landes und chronische Engpässe bei der Erdgasversorgung. In Energy Crises bringt Jay Hakes sein Fachwissen über Energie und die Geschichte der Präsidenten ein, um die Fragen zu beantworten, warum es zu diesen Krisen kam, wie sie durch andere Entscheidungen hätten verhindert oder gemildert werden können und was sie für das vergangene halbe Jahrhundert - und wahrscheinlich auch für das kommende halbe Jahrhundert - bedeutet haben.
Hakes verknüpft geschickt die innenpolitischen und internationalen Aspekte der lange Zeit unverstandenen Treibstoffknappheit, die unser Leben noch heute beeinflusst. Dieser Ansatz, der sich auf bisher nicht verfügbare und unzugängliche Aufzeichnungen stützt, bietet einen Einblick in die Entscheidungsfindung dreier US-Präsidenten, den Einfluss ihrer manchmal kämpferischen Helfer und ihre oft schwierigen Beziehungen zu den Herrschern des Iran und Saudi-Arabiens. Hakes seziert geschickt die untauglichen Versuche der Bundesbehörden, die Ölpreise und -zuteilung zu regulieren, zeigt aber auch die positiveren Hinterlassenschaften des Jahrzehnts auf - vom ersten massiven Engagement der Nation für die Entwicklung alternativer Energiequellen außer der Kernenergie bis hin zu den Anfängen einer weniger umweltbelastenden, effizienteren Energiewirtschaft.
Die 1970er Jahre brachten eine tektonische Verschiebung in der Welt der Energie mit sich. Hakes verfolgt diese Folgen bis zu ihren Ursprüngen in Politik und Praxis zurück und macht ihre Lehren in einem kritischen Moment verfügbar - in einer Zeit, in der sich die Nation der Herausforderung des Klimawandels aufgrund der Verbrennung fossiler Brennstoffe gegenübersieht.