Bewertung:

Die Rezensionen zu „Enter the Past Tense: Mein geheimes Leben als CIA-Attentäter“ von Roland Haas spiegeln eine Mischung aus starken Meinungen wider: einerseits wird das Buch für seine fesselnde Erzählung und die Einblicke in die CIA-Operationen gelobt, andererseits werden die Schreibqualität und Authentizität kritisiert. Die Leser waren begeistert von den Geschichten über die Rekrutierung und die geheimen Missionen, waren aber geteilter Meinung über die Glaubwürdigkeit der Schilderungen.
Vorteile:⬤ Fesselnde Erzählungen und Geschichten, die den Leser in ihren Bann ziehen.
⬤ Bietet wertvolle Einblicke in die Rekrutierung und Operationen der CIA.
⬤ Das persönliche Trauma und die Herausforderungen, denen sich der Autor gegenübersah, verleihen der Geschichte Tiefe.
⬤ Einige Leser fanden es unterhaltsam und spannend.
⬤ Lokaler Bezug für einige Leser, die Haas' Beschreibungen vertrauter Orte zu schätzen wussten.
⬤ Amateurhafter Schreibstil mit vielen Rechtschreibfehlern und schlechter Grammatik, was das Lesen manchmal erschwert.
⬤ Zweifel an der Authentizität der Behauptungen des Autors, die einige Leser für unwahrscheinlich hielten.
⬤ Einige Vorgänge und Themen werden nicht ausführlich genug behandelt, so dass die Leser das Gefühl haben, nicht zufrieden zu sein.
⬤ Gemischte Gefühle darüber, ob das Buch eher Fakt oder Fiktion ist, was bei einigen Rezensenten zu Skepsis führte.
(basierend auf 68 Leserbewertungen)
Enter the Past Tense: My Secret Life as a CIA Assassin
Während seines Studiums an der Purdue University mit einem NROTC-Stipendium wurde Roland Haas 1971 von der CIA als Geheimagent rekrutiert. Er durchlief ein intensives Training, um sich auf den Einsatz in feindlichen Gebieten vorzubereiten, einschließlich HALO (High Altitude Low Opening) Fallschirmspringen und Waffenausbildung.
Bei seinem ersten Einsatz (in Ost- und Westdeutschland, der Türkei, Iran, Afghanistan, Pakistan, Indien, Bulgarien, Rumänien und Österreich) ermordete er mehrere internationale Drogenhändler. Nach seiner Rückkehr wurde er in ein iranisches Gefängnis geworfen, wo er physisch und psychisch gefoltert wurde. In den folgenden dreißig Jahren diente er dem Geheimdienst je nach Bedarf, indem er u.
a. Mitglieder der Roten Armee Fraktion aufspürte und eliminierte und sowjetische Spetsnaz-Offiziere aus Ostdeutschland herausholte. Zu seinen Tarnjobs gehörte auch, dass er Miteigentümer eines Fitnessstudios in Oakland war, was ihn in engen Kontakt mit dem Steroidmissbrauch in der professionellen Leichtathletik, dem Drogenmissbrauch im Allgemeinen und den Hell's Angels brachte, von denen er glaubt, dass sie versucht haben, ihn zu töten.
Außerdem diente er in Deutschland als Standortkommandant für den Waffenvertrag über konventionelle Streitkräfte in Europa. Zuletzt war er stellvertretender Direktor des Nachrichtendienstes im U.S. Army Reserve Command, was ihn mit dem Gefangenenlager Guantanamo in Verbindung brachte.
In Enter the Past Tense, einer wahren Geschichte, die keine Schläge auslässt, wird auch Haas' Abstieg in den Alkoholismus und seine Genesung davon geschildert, die auf den Stress dieses außergewöhnlichen Lebens zurückzuführen ist. Es ist ein augenöffnender Blick auf die dunkle, aber, wie viele behaupten, notwendige Seite der Geheimdienstarbeit - und einer, den die Leser nicht so schnell vergessen werden.