
Development in Latin America: Critical Discussions from the Periphery
Dieser Sammelband befasst sich mit der Entwicklungstheorie, die von der Wirtschaftskommission für Lateinamerika und die Karibik (ECLAC) in den 1940er Jahren entwickelt wurde, und mit ihren Veränderungen in der zweiten Hälfte des 20.
Jahrhunderts. In diesem Zeitrahmen unterscheiden die Autoren zwei Ansätze: den Strukturalismus (1950-1980) und den Neostrukturalismus (ab 1980).
Die Autoren beschreiben den Übergang in Bezug auf die Wirtschaftstheorie und -politik, die Konzeption des Staates und die Berücksichtigung des Raums auf regionaler und globaler Ebene. Sie argumentieren, dass der Strukturalismus für das Verständnis der aktuellen Entwicklungsprobleme nach wie vor relevant ist, wenn eine sorgfältige und angemessene Wiederaufnahme und Aktualisierung seiner wichtigsten Ideen und Konzepte in Bezug auf den aktuellen Kontext der Globalisierung und der Internationalisierung von Produktion und Finanzen vorgenommen wird.