
Eine Untersuchung des Begriffs des Handwerks auf seinem Weg vom "modernen Handwerk" zum "Post-Handwerk" inmitten neuer Ökonomien der Herstellung. Der Begriff des Handgemachten hat sich von den Rändern ins Zentrum der Aufmerksamkeit verlagert.
Der Wert des Handwerks wird zunehmend in kreativen, wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen und politischen Kontexten anerkannt. Inmitten sich auflösender disziplinärer Grenzen und der weit verbreiteten Aneignung des Handwerks verändert sich seine Bedeutung.
Auch wenn seine Ansprüche an Werte wie Authentizität und Anti-Konsumismus fragwürdig sind, ist die Rolle des Handwerks im zeitgenössischen Klima auf dem besten Weg, optimiert zu werden. In einer Zeit, in der sich das Handwerk vom "modernen Handwerk" zum "Post-Handwerk" entwickelt, müssen wir nicht nur die Praxis des Handwerks, sondern auch seine Vermittlung und Interpretation untersuchen.