
Exploring Materiality and Connectivity in Anthropology and Beyond
Exploring Materiality and Connectivity in Anthropology and Beyond bietet einen neuen Blick auf die alte anthropologische Beschäftigung mit Materialität und Konnektivität. Es versteht Materialität nicht als eine definierte Eigenschaft von etwas, noch versteht es Konnektivität als eine bloße Beziehung zwischen diskreten Einheiten.
Es sieht Materialität und Konnektivität als zwei miteinander verknüpfte Modi, in denen eine Entität in der Welt ist, oder genauer gesagt: wird. Während des vierjährigen Forschungsprozesses, der zu diesem Buch führte, haben sich die Autoren dieser Frage nicht nur aus einer theoretischen Perspektive genähert; indem sie die Anregung, „durch Dinge zu denken“, wörtlich und methodisch ernst nahmen, waren die ersten beiden Workshops praktischen Übungen gewidmet, in denen mit Dingen gearbeitet wurde.
Aus diesen Workshops ging eine Reihe von Installationen hervor, die die Grenzen zwischen Kunst und Wissenschaft überspannen. Die Seiten dieses Bandes laden den Leser ein, die Vorstellung von einem Universum getrennter Planeten, die durch Verbindungen miteinander verbunden sind, hinter sich zu lassen und sich stattdessen mit uns in das Dickicht der Dinge zu begeben, in dem wir leben.