Bewertung:

Das Buch ist ein Memoirenbuch von Hampton Hawes, das einen ehrlichen und aufschlussreichen Einblick in sein Leben als Jazzmusiker gibt und seine Erfahrungen mit der Musik, persönlichen Kämpfen und der Ära des Jazz in den 50er und 60er Jahren festhält.
Vorteile:⬤ Gut geschrieben in einem informellen, einnehmenden Stil
⬤ gefüllt mit amüsanten Anekdoten
⬤ bietet einen tiefen persönlichen Bericht
⬤ aufschlussreich und bewegend
⬤ leicht und angenehm zu lesen
⬤ gibt Einblick in die Jazzszene und Hawes' Leben
⬤ empfohlen für Jazzliebhaber.
⬤ Einige Leser waren der Meinung, dass das Buch nicht tief genug in bestimmte Bereiche eindringt, wie z.B. Hawes' Musik
⬤ andere bemerkten, dass der Schwerpunkt eher auf der Drogenproblematik als auf der Musik liegt
⬤ für diejenigen, die mit Jazz nicht vertraut sind oder sich nicht dafür interessieren, ist das Buch vielleicht nicht geeignet.
(basierend auf 39 Leserbewertungen)
Raise Up Off Me: A Portrait of Hampton Hawes
Hampton Hawes (1928-1977) war einer der größten Pianisten des Jazz.
Unter seinen Altersgenossen aus Kalifornien war der Autodidakt Hawes nach Oscar Peterson der zweitbeste. Als er 1956 von der Zeitschrift Downbeat zum New Star of the Year gekürt wurde, kämpfte Hawes bereits mit einer Heroinsucht, die zu seiner Verhaftung und Inhaftierung sowie zur Unterbrechung einer glänzenden Karriere führen sollte.
1963 gewährte Präsident John F. Kennedy Hawes eine Begnadigung. In wortgewandter und humorvoller Sprache erzählt Hampton Hawes von einem Leben voller Leid und Erlösung, das sich wie ein unwahrscheinlicher Roman liest.
Gary Giddins nannte es "einen wichtigen Beitrag zur Jazzliteratur". Dieses Buch enthält eine vollständige Diskografie und acht Seiten mit Fotos.