Bewertung:

Das Buch „Remembering America“ von Richard Goodwin ist eine sehr empfehlenswerte Erkundung der 1960er Jahre, die persönliche Einblicke und bedeutende historische Ereignisse präsentiert. Viele Leserinnen und Leser schätzen Goodwins Schreibstil, seine ausgewogenen Perspektiven auf wichtige politische Persönlichkeiten und seine fesselnde Erzählweise, die das turbulente Jahrzehnt zum Leben erweckt.
Vorteile:⬤ Gut geschriebene und fesselnde Erzählung
⬤ bietet persönliche Einblicke in wichtige politische Persönlichkeiten und Ereignisse
⬤ ausgewogene Darstellungen von JFK und RFK
⬤ aufschlussreicher historischer Kontext
⬤ als Pflichtlektüre empfohlen
⬤ fängt die emotionale und kulturelle Komplexität der 1960er Jahre ein.
⬤ Konzentriert sich nicht strikt auf den Quizshow-Skandal, was manche Leser vielleicht erwarten
⬤ stellt vielleicht nicht diejenigen zufrieden, die analytische oder akademische Geschichtsschreibung suchen
⬤ die Erzählung hört kurz vor dem Demokratischen Parteitag 1968 auf und lässt einige Leser mit dem Wunsch nach mehr zurück.
(basierend auf 40 Leserbewertungen)
Remembering America: A Voice from the Sixties
Vom Redenschreiber und Top-Berater der Präsidenten Kennedy und Johnson: Eine Geschichte hinter den Kulissen des bedeutsamsten Jahrzehnts der amerikanischen Politik.
Richard N. Goodwin trat 1958 in den öffentlichen Dienst ein, als er für den stellvertretenden Richter am Obersten Gerichtshof, Felix Frankfurter, als Referent arbeitete. Zehn Jahre später, nach der Ermordung von Senator Robert F. Kennedy, verließ er die Politik. Im Laufe eines außergewöhnlichen Jahrzehnts hat Goodwin einige der edelsten Errungenschaften in der Geschichte der US-Regierung inszeniert und war Zeuge von zwei ihrer größten Tragödien. Seine wortgewaltigen und inspirierenden Memoiren sind eine der fesselndsten Chroniken dieser turbulenten Jahre, die je veröffentlicht wurden.
Vom Skandal um die Twenty-One-Quizshow über die berauschenden Tage von John F. Kennedys Präsidentschaftswahlkampf bis hin zu Präsident Lyndon Johnsons heldenhaftem Abstimmungskampf für die Bürgerrechtsgesetzgebung - Remembering America erweckt die faszinierendsten Persönlichkeiten und Ereignisse dieser Ära zum Leben. Als Mitglied der Kennedy-Regierung entwarf Goodwin einen neuen Kurs für die Beziehungen der USA zu Lateinamerika und traf sich heimlich mit Che Guevara in Uruguay. Er schrieb Johnsons historische Bürgerrechtsrede "We Shall Overcome" zur Unterstützung des Voting Rights Act von 1965 und formulierte das Konzept der "Great Society" und ihrer Programme, die Armut und Rassenungerechtigkeit beseitigen sollten. Nach seinem Bruch mit Johnson wegen des Engagements des Präsidenten für den Vietnamkrieg spielte Goodwin eine entscheidende Rolle dabei, den Antikriegskandidaten Eugene McCarthy in den Vorwahlen von New Hampshire 1968 bis auf wenige hundert Stimmen an den Sieg heranzuführen. Drei Monate später war er mit seinem guten Freund Robert F. Kennedy in Los Angeles, als das Leben des jungen Senators - und die fortschrittliche Bewegung, die in kurzer Zeit so bedeutende Veränderungen herbeigeführt hatte - ein verheerendes Ende nahm.
Während dieses kritischen Jahrzehnts hielt Goodwin unbeirrt an den Leidenschaften und Prinzipien fest, die ihn zuerst in den öffentlichen Dienst geführt hatten. Remembering America ist ein spannender Bericht über die atemberaubenden Siege und herzzerreißenden Enttäuschungen der 1960er Jahre und ein mitreißender Aufruf zum Handeln für Leser, die sich heute für Gerechtigkeit einsetzen.