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Reminiscences of the Early Days in Fort Worth
1856 stieg J. C. Terrell, ein junger Anwalt in seinen Zwanzigern, in Fort Worth aus der Kutsche und wollte nach Kalifornien weiterreisen. Stattdessen traf er auf einen alten Klassenkameraden, Dabney C. Dade, der ihn davon überzeugte, eine Kanzlei in Fort Worth zu eröffnen - einer Stadt, die damals noch in den Kinderschuhen steckte. 1849 hatten US-Dragoner auf den Klippen über dem Trinity River ein Fort errichtet, das Teil einer Kette von Posten war, die Siedler vor Indianerüberfällen schützen sollten. Drei Jahre später gab die Armee das Fort auf, aber entschlossene Siedler blieben und bauten eine Stadt.
Im Jahr 1906 setzte sich Terrell hin, um seine Erinnerungen an diese frühen Tage niederzuschreiben, wobei er die Erinnerungen aufzeichnete, die durch das Sammelalbum der Familie Terrell vor dem Verlust gerettet wurden. Die Auswahl seiner Themen war eklektisch. Er schrieb über wichtige Siedler - E. M. Daggett und M. T. Johnson - und über das Töten von Schweinen, Patriotismus in den Schulen und eine Wiedervereinigung der Konföderierten. Seine Texte spiegeln deutlich die Eigenschaften und Sitten der Jahrhundertwende in einer Grenzstadt wider. In einem Nachwort für diese Neuauflage schreibt Richter Steve King: "Teile unserer Vergangenheit sind es wert, bewahrt zu werden - um von ihnen zu lernen und sie nachzuahmen. Andere Teile sind es wert, in Werken wie diesem bewahrt zu werden - vielleicht eher, um sie zu studieren, sich an sie zu erinnern und sie vor ihrer Rückkehr zu bewahren".
Terrells Erinnerungen geben uns das einzige Bild von Fort Worth in seinen ersten Tagen, das von jemandem geschrieben wurde, der dort war und die Geschichte der Stadt miterlebt hat. Sie vermitteln uns auch ein klares Bild des Autors. Was er über Daggett und Johnson schrieb, könnte man auch über Terrell sagen: "Beide waren großartige Männer, körperlich, moralisch und geistig. Keiner von beiden war vorbildlich oder heilig, doch für uns alte Siedler waren beide wahre Helden. Wir liebten sie für das mannigfaltige Gute, das sie taten, und haben ihre Schwächen schon vor Jahren begraben.