Bewertung:

In den Rezensionen wird das Buch für seine aufschlussreiche Herangehensweise an die Überschneidung von Geld, Ästhetik und Pflege gelobt, insbesondere in den Geistes- und Sozialwissenschaften. Es bietet eine kritische Perspektive auf die Moderne Geldtheorie (MMT) und präsentiert ansprechende Beispiele aus der visuellen Kultur. In einer Rezension wird jedoch auf komplexe historische und philosophische Elemente verwiesen, die möglicherweise nicht für alle Leser zugänglich sind.
Vorteile:Das Buch wird als erhellend und als notwendige Diskussion für Wissenschaftler beschrieben, da es brillante Beispiele liefert und die Rolle von Geld und Ästhetik neu überdenkt. Es bezieht effektiv heterodoxe MMT-Perspektiven ein und befasst sich mit weithin ignorierten Themen.
Nachteile:In einer Rezension wird auf die Kritik an der Moderne und die komplexen historischen Bezüge hingewiesen, die vielleicht nicht bei jedem Leser auf Resonanz stoßen, und es wird darauf hingewiesen, dass die philosophischen Diskussionen dicht oder schwierig sein könnten.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
Declarations of Dependence: Money, Aesthetics, and the Politics of Care
Declarations of Dependence überdenkt die historische Beziehung zwischen Geld und Ästhetik in dem Bestreben, die kritische Theorie gegenüber der Politik neu zu verantworten. Scott Ferguson verortet die kritische Theorie in der alternativen Konzeption des Geldes, die von der zeitgenössischen heterodoxen Schule der politischen Ökonomie, bekannt als Moderne Geldtheorie, vertreten wird.
In Anwendung der Erkenntnisse dieser Theorie behauptet Ferguson, dass Geld keine private, endliche und entfremdende Technologie darstellt, sondern ein öffentliches und grundsätzlich unbegrenztes Medium ist, das noch nicht verwirklichte Kräfte der Einbeziehung, Kultivierung und Fürsorge in sich birgt. Ferguson nennt die umfassende Ontologie des Geldes in der modernen Geldtheorie das „unerhörte Zentrum“ des modernen Lebens.
Hier installiert er dieses unerhörte Zentrum im Herzen der Kritik, um eine neue kritische Theorie einzuleiten, die darauf abzielt, das heilende Potenzial des Geldes in einem sinnlichen Hier und Jetzt zu verwirklichen. Declarations of Dependence stellt die Beziehung zwischen Geld und Ästhetik auf eine Weise neu vor, die über neoliberale Entbehrung und Gewalt hinausweist und dadurch der kritischen Theorie neue Relevanz und Kraft verleiht.