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Renewing Pastoral Practice: Trinitarian Perspectives on Pastoral Care and Counselling
Dies ist die erste umfassende Abhandlung über die Beziehung zwischen der Trinitätslehre und der Seelsorge und Beratung. Neil Pembroke vertritt die Auffassung, dass eine eingehende Reflexion über die Beziehungsdynamik in der Gottheit die Fähigkeit hat, die pastorale Praxis radikal zu erneuern.
Pembroke wendet den Begriff des Beziehungsraums auf die Seelsorge in der Gemeinde an. Das Leben des dreieinigen Gottes ist sowohl durch Nähe als auch durch einen offenen Raum gekennzeichnet. Die göttlichen Personen wohnen einander in Liebe bei, aber sie bieten auch Raum für den Ausdruck der Besonderheit.
Dieses Prinzip der Nähe mit dem Raum wird in drei verschiedenen pastoralen Kontexten angewandt, nämlich im Gemeinschaftsleben, in der geistlichen Freundschaft und in den pastoralen Gesprächen. Der spezialisierte Dienst der Seelsorge steht im Mittelpunkt der zweiten Hälfte des Buches.
Grundlage der verschiedenen Erkundungen ist das Prinzip der Teilhabe durch Liebe: Die göttlichen Personen nehmen durch liebende Selbstmitteilung an der Existenz des anderen teil. Pembroke zeigt, wie diese trinitarische Tugend im Zentrum dreier zentraler Beratungsdynamiken steht: des Beratungsbündnisses, der Empathie und der Spiegelung.