
Conquest and the Life of Rest: A Devotional Study of Joshua
Zu Moses Zeiten gelang es den Israeliten wegen ihres Unglaubens nicht, Gottes Ruhe in Kanaan zu erlangen (Hebr. 4,4-6).
Unter der Führung Josuas zogen die Israeliten zwar in das Land ein und erlangten nach sieben Jahren der Eroberung Gottes Ruhe, versäumten es dann aber, ihr Erbe im Glauben zu sichern, nachdem sie es erhalten hatten. Folglich wurde die Ruhe, die Jehova für sie vorgesehen hatte, nie vollständig verwirklicht und ging mit der Zeit verloren. Der Schreiber des Hebräerbriefs benutzt ihr Versagen als Ermahnung: "So lasst uns nun eifrig sein, in diese Ruhe einzugehen, damit nicht jemand nach demselben Beispiel des Ungehorsams falle" (Heb 4:11-12).
Die Sache mit dem siegreichen Leben hat sich nicht geändert: Fortgesetzter Glaube und Gehorsam führen letztlich dazu, dass man göttlichen Besitz und Ruhe erlangt. Arbeit ohne Glauben oder Glaube ohne Arbeit wird niemals zu göttlicher Eroberung und geistlichem Frieden führen, sondern in menschlichem Versagen und emotionaler Unruhe enden.
Christus ist das Erbe und die Ruhestätte des Gläubigen. Der praktische Segen dieser gegenwärtigen Besitztümer, die dem Gläubigen in Christus zuteil werden, wird durch Glauben und Gehorsam erfahren, wenn man sich auf die aktive Eroberung einlässt und durch die Kraft der Auferstehung dazu befähigt wird.
Eroberung und das Leben der Ruhe ist eine Andacht im Stil eines Kommentars, die die Herrlichkeit Christi hochhält, während sie das Buch Josua im Kontext der gesamten Heiligen Schrift erforscht. Das Buch enthält viele wichtige Erkenntnisse aus anderen Schriften.