Bewertung:

Teresa Kokkes Memoiren „Reaching Ten“ erforscht ihre Kindheit in England während des Zweiten Weltkriegs durch eine Reihe von persönlichen Geschichten, die sowohl die Prüfungen des Krieges als auch die Wärme des Familienlebens widerspiegeln. Die Erzählung fängt die Unschuld eines jungen Mädchens in einer turbulenten Zeit ein und zeigt die Auswirkungen historischer Ereignisse auf das Leben des Einzelnen.
Vorteile:⬤ Gut geschriebene, fesselnde Prosa, die tiefe Emotionen hervorruft
⬤ bietet eine einzigartige Perspektive auf den Zweiten Weltkrieg
⬤ fängt die Unschuld der Kindheit ein
⬤ leicht zu lesen
⬤ reich an persönlichen Geschichten, die historische Ereignisse in einen Kontext stellen
⬤ Leser finden es interessant und unterhaltsam.
Einige Leser könnten die tragischen Elemente als schwer empfinden; die persönliche Erzählweise mag diejenigen nicht ansprechen, die einen eher traditionellen historischen Bericht suchen.
(basierend auf 8 Leserbewertungen)
Reaching Ten
Wir erreichen die Zehn.
Von: Teresa Kokke.
Die Autorin Teresa Kokke wurde drei Monate vor der Ausrufung des Zweiten Weltkriegs in Südengland geboren und beschreibt das Aufwachsen inmitten nächtlicher Luftangriffe, Bombenangriffe und Engpässe mit den Augen eines kleinen Kindes. Ihre vier älteren Schwestern waren in die vergleichsweise Sicherheit von Internaten im Westen Englands geschickt worden. Da Teresa jedoch zu jung dafür war, blieb sie zu Hause bei ihren Eltern in deren hektischer Arztpraxis.
Ihr Vater war einer der wenigen Ärzte, die vom Militärdienst befreit waren, weil er selbst gesundheitliche Probleme hatte. So war es seine Aufgabe, sich nicht nur um seine Patienten, sondern auch um die von fünf anderen Ärzten in der Umgebung zu kümmern, wobei er von seiner Frau, einer sehr qualifizierten Krankenschwester, unterstützt wurde.
Trotz des täglichen Traumas hatte Teresa eine sehr glückliche Kindheit, in der sie den wunderbaren Geschichten ihrer Eltern lauschte, während sie auf das nächtliche Dröhnen der herannahenden deutschen Flugzeuge warteten.
Doch eines Tages, im Alter von zweieinhalb Jahren, verursachte Teresa aus Unachtsamkeit einen schlimmen Fahrradunfall, und Victoria, die im Haushalt lebende Helferin, schrie, dass sie so böse sei, dass sie ihr zehntes Lebensjahr nicht erleben würde.
Auf den Seiten dieses Buches erfahren wir, dass Teresa tatsächlich das Alter von zehn Jahren erreicht hat, vor allem dank der großen Liebe und Fürsorge ihrer wunderbaren Eltern. Traurigerweise war Victoria einen Monat zuvor verstorben, als sie in der Obhut der Nonnen lebte, die sich um die Armen und Behinderten kümmerten.