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Tales of a Gravedigger
Ian Shipley hebt nun schon seit 40 Jahren traditionell Gräber von Hand aus. Er hat gelernt, auf die altmodische Art und Weise zu graben, und vier Jahrzehnte später, mit durchschnittlich 114 Gräbern pro Jahr, kann man Ian immer noch regelmäßig bei der Arbeit an einem der vielen Orte in Nottinghamshire und Lincolnshire antreffen.
In Tales of a Gravedigger, dem ersten Buch des Autors, erinnert er sich an wahre Geschichten aus seinen frühen Jahren, als er auf dem London Road Cemetery in Newark, Nottinghamshire, arbeitete. Es ist ein unbeschwerter und gelegentlich amüsanter Einblick in das Leben eines Totengräbers. Von Särgen, die stecken bleiben, bis hin zu magenverbrennenden Exhumierungen. Von unerwarteten Einstürzen bis hin zu Streichen und verschiedenen anderen gespenstischen Vorgängen.
Es ist ein interessanter Einblick in einen Beruf, über den die meisten von uns nur sehr wenig wissen.
Ian war schon immer der Meinung, dass ein Grab von Hand ausgehoben werden sollte. Auf diese Weise ist es viel persönlicher. Seit Jahren lehnt er das maschinelle Graben ab und zieht es vor, die alten Methoden beizubehalten. In Newark-on-Trent und in den umliegenden Dörfern in Nottinghamshire und Lincolnshire wird Ian möglicherweise der letzte der traditionellen Totengräber sein.