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Forced Confrontation: The Politics of Dead Bodies in Germany at the End of World War II
In dieser Studie wird untersucht, wie das US-Militär deutsche Zivilisten dazu zwang, die Stätten nationalsozialistischer Gräueltaten zu besichtigen, die Leichen der Opfer öffentlich zu tragen und auszustellen und ritualisierte Umbettungen vorzunehmen.
Der Autor argumentiert, dass diese erzwungenen Konfrontationen die Politisierung von Leichen darstellten, um die kollektive Schuld der deutschen Zivilbevölkerung aufzuzeigen.