Bewertung:

Das Buch „It's Hard Being You“ von Sharon Emery ist ein sehr persönliches Memoirenbuch, das sich mit den Themen Trauer, Behinderung und Widerstandskraft auseinandersetzt. Anhand ihrer eigenen Verlusterfahrungen und der Herausforderungen, eine behinderte Tochter großzuziehen, vermittelt Emery wertvolle Einblicke in das Leben, den Verlust und den Zustand des Menschen und ermutigt die Leserinnen und Leser, inmitten des Leids Freude zu empfinden.
Vorteile:Das Buch wird für seine zu Herzen gehende und ehrliche Darstellung von Trauer und Behinderung gelobt, die die Leser auf einer emotionalen Ebene anspricht. Viele Rezensenten fanden es aufschlussreich, inspirierend und zum Nachdenken anregend. Es stellt die gesellschaftliche Wahrnehmung von Behinderung in Frage und fördert Einfühlungsvermögen und Verständnis. Der Schreibstil wird als schön und fesselnd beschrieben, mit einer Mischung aus Humor und Hoffnung, die das Buch zu einem echten Erlebnis macht.
Nachteile:Während viele das Buch als sehr bewegend empfanden, deuten einige Rezensionen darauf hin, dass es nicht jeden anspricht, vor allem nicht diejenigen, die noch keinen großen Verlust oder eine Behinderung erlebt haben. Außerdem könnten einige Leser einige Themen für ihren Geschmack zu schwer oder intensiv finden.
(basierend auf 14 Leserbewertungen)
It's Hard Being You: A Primer on Being Happy Anyway
Sharon Emery kämpfte mit den Verlusten und Grenzen, mit denen sie konfrontiert war, konnte aber nichts daran ändern - so sehr sie sich auch bemühte.
Und sie hat es versucht. Zuerst mit ihrem unheilbaren schweren Stottern, dann mit dem Tod ihrer Tochter Jessica und dem viel zu frühen Tod ihrer eigenen jüngeren Geschwister. In der Zwischenzeit bedeutete ihre „gebrochene“ Stimme, dass ihre lange Karriere in der Kommunikationsbranche regelmäßig ein Kampf war.
Emery schrieb diese Memoiren, um ihre Kinder auf ihrem eigenen Lebensweg zu begleiten und die erstaunliche Widerstandsfähigkeit der Menschen zu betonen. Beweisstück A: sie selbst.
Im Vorwort gibt Steve Gleason - ehemaliger NFL-Spieler bei den New Orleans Saints, der jetzt mit ALS lebt und ein Freund von Emerys Sohn Ben Schneider, Frontmann der Band Lord Huron - eine überzeugende Einführung in das, was wir aus dem, was wir verlieren, gewinnen können.
Emery war Tochter, Schwester und Mutter - und hat all diese Rollen verloren. Sie war Journalistin, PR-Beraterin und Lehrerin - und konnte nie fließend sprechen.
In ihren Memoiren erzählt Emery von ihren Herausforderungen und Errungenschaften und zeichnet ihre Bemühungen nach, ihnen einen Sinn zu geben und ihren Platz in ihrem Leben zu finden. Das ist ein Prozess, den sie als unerlässlich ansieht, um zu überleben, was einem widerfährt - das Erzählen der Geschichte. Dieses Buch ist ein ermutigendes Beispiel dafür, wie man es machen kann.