Bewertung:

Der Roman „Something Might Happen“ ist eine nachdenklich stimmende Erkundung der Trauer und ihrer Auswirkungen auf Beziehungen nach dem Mord an einer Frau in einem kleinen Dorf. Er wird in erster Linie aus der Perspektive von Tess, der besten Freundin des Opfers, erzählt, während die Charaktere inmitten der Tragödie durch ihren emotionalen Aufruhr navigieren. In den Rezensionen findet sich eine Mischung aus Bewunderung für die emotionale Tiefe des Romans und Kritik an seinem Tempo und seiner Charakterisierung.
Vorteile:Der Roman ist fesselnd und gefühlsbetont und fängt die Verwirrung und Spannung der Trauer effektiv ein. Viele Leser fanden die Charaktere komplex und nachvollziehbar und lobten die Dialoge und Beschreibungen als gut ausgearbeitet. Die Verwendung der Gegenwartsform verleiht den Ereignissen ein Gefühl der Unmittelbarkeit, und das Buch regt zum Nachdenken über die Zerbrechlichkeit des Lebens an.
Nachteile:Mehrere Leserinnen und Leser äußerten sich enttäuscht über das Tempo, da sie das Gefühl hatten, dass die Geschichte nicht effektiv voranschreitet oder die Erwartungen, die durch die Prämisse gesetzt wurden, nicht erfüllt. Das Ende wurde als unbefriedigend und nicht auflösend kritisiert. Einige empfanden das Fehlen von Anführungszeichen in Dialogen als störend und hielten die Beweggründe der Figuren für unrealistisch. Insgesamt wurde der Film als eine unbeholfene Mischung von Genres ohne klaren Schwerpunkt empfunden.
(basierend auf 31 Leserbewertungen)
Something Might Happen
An einem Montagabend im Oktober wird in einem kleinen Küstenort in Suffolk eine Frau brutal ermordet.
Es gibt Hinweise, falsche Fährten, Detektive, all die Utensilien eines Krimis, aber Myersons Interesse gilt den Auswirkungen des Mordes auf eine gewöhnliche Gemeinschaft und insbesondere auf Tess selbst, ihren Mann Mick und ihre drei Kinder.