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Ethnic Conflict and Protest in Tibet and Xinjiang: Unrest in China's West
Trotz einer mehr als zehnjährigen rasanten wirtschaftlichen Entwicklung, eines steigenden Lebensstandards und umfangreicher Verbesserungen der Infrastruktur und der Dienstleistungen wird das westliche Grenzgebiet Chinas von einer Welle ethnischer Unruhen überschwemmt, die es seit den 1950er Jahren nicht mehr gegeben hat. Durch Interviews vor Ort und Beobachtungen aus erster Hand erstellen die internationalen Experten in diesem Band eine unschätzbare Aufzeichnung der Konflikte und Proteste, wie sie sich entwickelt haben - die bisher umfangreichste Chronik der Ereignisse.
Die Autoren untersuchen die Faktoren, die zu den Unruhen in Tibet und Xinjiang geführt haben, sowie die politischen Strategien, mit denen diese unterdrückt werden. Sie erklären auch, warum es in bestimmten Gebieten mehr ethnisch motivierte Gewalt gab als in anderen. Dieser Band ist eine unverzichtbare Lektüre für alle, die die Ursprünge der Unruhen im heutigen Tibet und Xinjiang verstehen wollen, und untersucht die Rolle von Propaganda und Bildung als Auslöser und Quelle von Konflikten.
Er stellt eine Verbindung zwischen interethnischen Konflikten und Wirtschaftswachstum her und stellt eine Verbindung zwischen Umweltzerstörung und zunehmender Instabilität her. Er zeigt den feinen Unterschied zwischen der Gewalt im städtischen Xinjiang und den Konflikten im ländlichen Tibet auf, mit detaillierten Porträts alltäglicher Menschen, die unter dem Druck von Politik, Geschichte, persönlichen Interessen und globalen Bewegungen mit lokaler Resonanz stehen.