
Etruria and Anatolia: Material Connections and Artistic Exchange
Auffällige Ähnlichkeiten in der etruskischen und anatolischen materiellen Kultur zeigen verschiedene Formen des Kontakts und Austauschs zwischen diesen Regionen auf gegenüberliegenden Seiten des Mittelmeers.
Dies ist die erste umfassende Untersuchung dieser Verbindungen, die beide Kulturen als Akteure des künstlerischen Austauschs und nicht als Nebenfiguren in einer auf Griechenland fokussierten Erzählung betrachtet. Sie fasst ein breites Spektrum an materiellen Zeugnissen aus der Zeit von ca.
800 bis 300 v. Chr. zusammen, von Grabarchitektur und Möbeln bis hin zu bemalten Vasen, Terrakottareliefs und magischen Amuletten.
Durch die Identifizierung gemeinsamer Praktiken, einer gemeinsamen visuellen Sprache und der Bewegungen von Objekten und Kunsthandwerkern (sowohl von Ost nach West als auch von West nach Ost) werden viele verschiedene Fäden des zusammenhängenden antiken mediterranen Gewebes beleuchtet. Anstatt zu versuchen, die Gemeinsamkeiten mit einer einzigen, übergreifenden Theorie zu erklären, präsentiert dieser Band mehrere, gleichzeitige Formen und Auswirkungen von Verbindungen und erkennt gleichzeitig die unterschiedlichen lokalen Identitäten an, die durch gemeinsame künstlerische und kulturelle Traditionen zum Ausdruck kommen.