Bewertung:

Derzeit gibt es keine Leserbewertungen. Die Bewertung basiert auf 2 Stimmen.
European Dual-Use Trade Controls: Beyond Materiality and Borders
Die Chaudfontaine-Gruppe wurde 2010 gegründet, um ein jährliches zweitägiges Treffen zu veranstalten, an dem junge Europäer mit unterschiedlichem akademischen Hintergrund - Juristen, Ökonomen und Politikwissenschaftler - aus den zuständigen nationalen Behörden und europäischen Institutionen, aus der Industrie und aus europäischen akademischen Zentren teilnehmen. Ihre Mitglieder sind eingeladen, ihre jeweiligen Standpunkte zu strategischen Fragen des europäischen Handels mit sensiblen Gütern in einem sich ständig und schnell entwickelnden internationalen Kontext zu erörtern.
Auf ihrer dritten Konferenz im November 2012 erörterte die Gruppe das Thema der europäischen Kontrollen des Handels mit Gütern mit doppeltem Verwendungszweck aus der Sicht der EU-Mitglieder, der Institutionen und der Industrie und befasste sich mit den Herausforderungen im Zusammenhang mit immateriellen Technologietransfers und der extraterritorialen Anwendung von Rechtsvorschriften aus Drittländern. Ziel war es, ein sich rasch entwickelndes Thema durch die Brille der Ausfuhrkontrollvorschriften und -erfahrungen der einzelnen Mitgliedstaaten sowie aus der Perspektive von Industrie und Wissenschaft zu betrachten und zu diskutieren.
Die dritte Konferenz untersuchte die Entwicklung der Exportkontrolle und analysierte sowohl harte als auch weiche Rechtsnormen. Ziel war es, ein kritisches Verständnis der neuen Entwicklungen zu entwickeln und die spezifischen Elemente der Exportkontrolle zu untersuchen, um Vorschläge zu formulieren, die über die Vorschriften hinausgehen.
Die Beiträge aus einer Vielzahl von EU-Mitgliedsstaaten zeigen, dass die EU bei der Verwirklichung des europäischen Mottos "In Vielfalt geeint" wieder auf der Suche nach mehr Kohärenz auf der internationalen Bühne ist.