Bewertung:

Die Rezensionen von „Evangeline: A Tale of Acadie“ spiegeln eine Mischung aus Bewunderung für Longfellows poetische Geschichte und Kritik an bestimmten Ausgaben des Buches wider. Die Leser schätzen die klassische Erzählung von Liebe und Verlust vor einem historischen Hintergrund, während einige Ausgaben wegen ihrer Druckqualität und ihres Einbands negative Rückmeldungen erhielten.
Vorteile:Die Leser lobten die fesselnde Erzählung, die reichen Beschreibungen und die emotionale Tiefe von Longfellows Gedicht. Viele fanden, dass es sich um eine wunderschön gebundene Ausgabe handelt, die die Essenz der akadischen Kultur einfängt, und waren von der romantischen Geschichte von Evangeline und Gabriel begeistert. Auch der historische Kontext und die Einleitung, die in einigen Ausgaben enthalten sind, wurden positiv vermerkt.
Nachteile:Mehrere Rezensenten bemängelten die schlechte Druckqualität bestimmter Ausgaben, z. B. übergroße Formate mit winzigem Druck, billige Einbände und minderwertiges Papier. Einige Leser erwarteten mehr historische Anmerkungen oder biografische Inhalte, die jedoch fehlten. Es gab Beschwerden darüber, dass eine Ausgabe den Eindruck erweckte, als sei sie fotokopiert oder selbst herausgegeben worden.
(basierend auf 20 Leserbewertungen)
Evangeline: A Tale of Acadie
Evangeline: A Tale of Acadie (1847) ist ein episches Gedicht von Henry Wadsworth Longfellow. Longfellow, ein Meister der dichterischen Tradition und Form, schrieb Evangeline: A Tale of Acadie im daktylischen Hexameter, dem Versmaß klassischer Epen wie Homers Ilias und Odyssee sowie Vergils Aeneis. Inspiriert von den Erfahrungen der Akadier, eines frankophonen Volkes, das im nördlichen Maine und in den kanadischen Seeprovinzen lebte und während des Franzosen- und Indianerkrieges von den britischen Truppen gewaltsam vertrieben wurde, schrieb Longfellow sein amerikanisches Epos, eine traditionsreiche Geschichte über Glaube, Romantik und Beharrlichkeit, die noch von Generationen geliebt wurde.
In der französischen Kolonie Acadie heiratet eine junge Frau namens Evangeline Bellefontaine Gabriel Lajeunesse. Sie beginnen ein glückliches Leben, umgeben von der Schönheit der Wälder und Gewässer der Maritimes. Als der Krieg zwischen Franzosen und Briten ausbricht, werden die Akadier von den vorrückenden Briten aus ihren Häusern vertrieben. Getrennt von Gabriel macht sich Evangeline auf den Weg quer durch Amerika, um Sicherheit und ihren vermissten Ehemann zu finden. Nach mehreren Beinahe-Zusammenstößen und einem jahrelangen Leben auf der Straße lässt sich Evangeline in Philadelphia nieder, wo sie in ein Kloster eintritt und sich um die Kranken kümmert, während eine tödliche Epidemie über das Land hereinbricht. Evangeline: A Tale of Acadie ist ein Epos über eine vergessene Geschichte, eine Geschichte über Entbehrungen und die Liebe, die sie überwinden kann.
Mit einem schön gestalteten Einband und einem professionell gesetzten Manuskript ist diese Ausgabe von Henry Wadsworth Longfellows Evangeline: A Tale of Acadie ist ein Klassiker der amerikanischen Literatur, der für moderne Leser neu interpretiert wurde.