
Executive Coaching: A Perception of the Chief Executive Officers of the Most Successful Fortune 500 Companies
Die Studie untersuchte die Wahrnehmung von Führungskräfte-Coaching unter den Chief Executive Officers (CEOs) der 500 größten amerikanischen Unternehmen, die in der Liste der Zeitschrift Fortune vom 15. April 2002 aufgeführt sind.
Für diese Studie wurde ein Instrument mit 12 Fragen verwendet. Der Fragebogen wurde an die CEOs der 500 größten amerikanischen Unternehmen verschickt. Ein Anschreiben und ein selbstadressierter, frankierter Rückumschlag wurden beigefügt.
Die Antworten auf die Attribute wurden kodiert und mit Hilfe verschiedener deskriptiver statistischer Instrumente analysiert.
Von den 500 angesprochenen CEOs nahmen 143 an dieser Studie teil. Sechsundsiebzig Prozent der Befragten zeigten ein gutes Verständnis der grundlegenden Konzepte des Executive Coaching.
Dreiundachtzig Prozent waren in der Lage, Coaching von Beratung zu unterscheiden, 61% gaben an, dass Coaching ihr Leben etwas besser machen kann, 49% stimmten der Idee zu, Executive Coaches zu engagieren, und 32% erklärten, dass sie Coaches engagiert haben. Diejenigen, die noch nie einen Coach engagiert haben, zeigten eine große Bereitschaft (37 %), einen Coach zu engagieren. Zweiundsechzig Prozent der Befragten gaben an, dass sie einen Coach von außerhalb ihres Unternehmens bevorzugen würden, 51 Prozent würden über die Personalabteilung nach einem Coach suchen, 31 Prozent bevorzugten Orte außerhalb ihres Unternehmens für Coaching-Sitzungen, und 43 Prozent würden ihre Coaching-Beziehung vertraulich behandeln.
Neununddreißig Prozent der Teilnehmer vertraten die Ansicht, dass Coaching nicht auf eine bestimmte Führungsebene beschränkt sein sollte, und 37 Prozent sprachen sich für die Forschung im Bereich des Executive Coaching aus. Auf der Grundlage dieser Ergebnisse kann Coaching für Führungskräfte als eine lohnende Investition betrachtet werden. Zukünftige Studien könnten die Details und Merkmale der Coaching-Sitzung genauer untersuchen und den so genannten "vertrauenswürdigen Berater" erforschen, von dem man annimmt, dass er dem Kunden viel näher steht als der Coach.