Bewertung:

Das Buch „Exil“ von Jakob Ejersbo bietet eine tiefgründige Erkundung der Komplexität des Lebens von Teenagern in einem fremden Kontext, wobei der Schwerpunkt auf der Figur Samantha liegt, die sich vor dem Hintergrund des Lebens im Ausland in Tansania mit Themen wie Sexualität, Drogenkonsum und Identität auseinandersetzt. Während viele Leser die Authentizität und den aufschlussreichen Kommentar zu neokolonialen Privilegien und den Kämpfen von Teenagern schätzen, kritisieren andere den Schreibstil und das Tempo.
Vorteile:⬤ Reichlich authentische Details über das Leben in Tansania und die Expatriate-Gemeinschaft.
⬤ Starke Charakterentwicklung von Samantha, die Einblicke in die Kämpfe von Teenagern mit Identität und Sexualität bietet.
⬤ Fesselnde und kraftvolle Sprache, die bei Lesern, die mit internationalen Schulerfahrungen vertraut sind, Anklang findet.
⬤ Berührt wichtige Themen wie Privilegien, Ungleichheit und soziale Dynamik in einem multikulturellen Umfeld.
⬤ Langsames Tempo und langatmige Einleitungen, die von der Haupthandlung ablenken.
⬤ Schwacher Schreibstil mit kurzen und einfachen Sätzen, die erwachsene Leser abschrecken könnten.
⬤ Einige Leser empfinden die Darstellung von Personen und Situationen als unehrlich oder übermäßig sensationslüstern.
⬤ Das Buch kann die Erwartungen enttäuschen, da es als Jugendbuch bezeichnet wird, obwohl es reife Themen behandelt, die ein breiteres Publikum möglicherweise nicht ansprechen.
(basierend auf 11 Leserbewertungen)
Exile
Der erste Roman einer großen Trilogie, die die Schuldgefühle, die Einsamkeit und den Nihilismus des Ex-Patriotismus im postkolonialen Afrika aufzeigt.