Bewertung:

Die Kritiken zu „Fallout“ von Sadie Jones fallen gemischt aus. Während einige Leser die Erkundung komplexer Charaktere und die faszinierende Kulisse der Londoner Theaterszene in den 1960er und 1970er Jahren schätzten, kritisierten andere den Schreibstil und das Tempo, fanden die Handlung vorhersehbar und die Charaktere unterentwickelt. Die Themen Liebe, Trauma und Ehrgeiz ziehen sich wie ein roter Faden durch die Erzählung, aber die Ausführung ließ bei einigen Lesern den Wunsch nach mehr aufkommen.
Vorteile:⬤ Komplexe und interessante Charaktere, insbesondere Luke und Nina.
⬤ Starke und lebendige Darstellungen der Londoner Theaterszene.
⬤ Fesselnde Erkundung von Themen wie Liebe, Trauma und Ehrgeiz.
⬤ Einige Leser fanden den Schreibstil sehr schön und schätzten den Humor und Witz.
⬤ Schnell und leicht zu lesen, was es für manche zu einer angenehmen Sommerlektüre macht.
⬤ Viele fanden, dass die Handlung sich nur langsam entwickelt und es an einer klaren Richtung mangelt.
⬤ Einige Kritiken konzentrierten sich auf die Entwicklung der Charaktere und bezeichneten sie als dünn gezeichnet oder eindimensional.
⬤ Die verschiedenen Perspektiven wurden von einigen als verwirrend empfunden, da sie die Erzählung verkomplizierten.
⬤ Das vorhersehbare Ende und der Rückgriff auf bekannte Tropen enttäuschten einige Leser.
⬤ Schwankungen in der Qualität des Schreibens; einige beschrieben es als schlecht geschrieben oder redigiert.
(basierend auf 68 Leserbewertungen)
London 1972.
Luke ist von der Stadt geblendet. Sie scheint eine Welt entfernt von der Provinzstadt, aus der er zusammen mit seiner eigenen schwierigen Vergangenheit geflohen ist, und sein neues Leben ist nicht wiederzuerkennen - ein Leben voller Freundschaften, die in Kneipen, bei Kerzenlicht und auf verrauchten Partys geschlossen wurden.