Bewertung:

Das Buch „Familiengeschichte der Angst“ von Agata Tuszynska zeigt die Komplexität des Lebens einer jüdischen Frau im Polen der Nachkriegszeit auf. Es behandelt Themen wie Identität, Familiengeschichte und die Auswirkungen des Holocaust auf die nachfolgenden Generationen, wobei der Schwerpunkt auf persönlichen Erzählungen liegt, die die Geschichte zum Leben erwecken. Einige Leser empfanden die Erzählung jedoch als ungeordnet, mit einem Mangel an Klarheit und Kohärenz, was es schwierig machte, sich auf den Inhalt einzulassen.
Vorteile:⬤ Ein sehr persönlicher und bewegender Bericht über Identität und Familiengeschichte.
⬤ Bietet einen Einblick in die jüdische Erfahrung in Polen und die Folgen des Holocausts.
⬤ Bietet eine einzigartige Perspektive auf die Herausforderungen, mit denen die Nachkommen der Überlebenden konfrontiert sind.
⬤ Fesselnde Erzählung, die historische Ereignisse zum Leben erweckt.
⬤ Wichtige Memoiren für das Verständnis der polnischen Geschichte und der jüdischen Existenz.
⬤ Die Erzählung springt zu sehr hin und her, was zu Verwirrung führt.
⬤ Es werden viele Figuren eingeführt, was es schwer macht, die Familienbande zu verfolgen.
⬤ Einige Leser fanden es langweilig und schwer zu folgen.
⬤ Teile des Textes werden als trocken beschrieben, was möglicherweise auf die Übersetzung zurückzuführen ist.
⬤ Einige Rezensenten waren der Meinung, es gäbe bessere Alternativen in diesem Genre.
(basierend auf 7 Leserbewertungen)
Family History of Fear: A Memoir
Erst im Alter von neunzehn Jahren entdeckte Agata Tuszyńska, eine der meistbewunderten polnischen Dichterinnen und Kulturhistorikerinnen, dass sie Jüdin ist.
In diesem zutiefst bewegenden und nachhallenden Werk deckt sie die Wahrheit über die Geschichte ihrer Familie auf - eine Mutter, die im Alter von acht Jahren ins Warschauer Ghetto kam und kurz vor dem Aufstand entkam; einen Vater, der zu den fünftausend polnischen Soldaten gehörte, die 1939 gefangen genommen wurden, und der der berühmteste Radiosportsprecher des Landes werden sollte; und andere Verwandte und deren mysteriöse Vergangenheiten - während sie versucht, dem Antisemitismus in ihrem Land einen Sinn zu geben. Die ergreifende Geschichte einer Frau, die mit sich selbst ins Reine kommt, ist auch ein erschütterndes Porträt des polnisch-jüdischen Lebens vor und nach Hitlers Drittem Reich.