
Julio Cortazars Fantomas contra los vampiros multinacional hebt die Präsenz von Comics als Bestandteil des Werks hervor, und es ist klar, dass diese Besonderheit dem Text zusammen mit Illustrationen anderer Art einen hybriden Status verleiht.
Vor diesem Hintergrund zielt diese Studie darauf ab, die Bedeutung der Verflechtung von Worten und Bildern bei der Konstruktion einer heterogenen Bedeutung zu analysieren und verschiedene Versionen des Werks, gedruckt und elektronisch, zu vergleichen. Ein literarischer Blick auf Fantomas, insbesondere durch einen intertextuellen und interdisziplinären Ansatz, ermöglicht es uns, über die verschiedenen Aspekte der Fantomas-Figur in den verschiedenen Veröffentlichungen und Medien sowie über das Vorhandensein von fantastischen, surrealistischen, metafiktionalen und autobiografischen Elementen im Text nachzudenken.
Das Ziel dieser Studie ist es zu zeigen, dass diese Hybridität, sowohl formal als auch diskursiv, repräsentativ für die Heterogenität Lateinamerikas ist, wenn man den kulturellen Hintergrund und die Vielfalt der sprachlichen und literarischen Erscheinungsformen berücksichtigt."