
Fascist Interactions: Proposals for a New Approach to Fascism and Its Era, 1919-1945
Obwohl die Faschismusforschung in den letzten Jahrzehnten eines der fruchtbarsten Gebiete der historischen Forschung darstellte, fordern immer mehr Wissenschaftler eine neue Agenda mit mehr Forschung jenseits von Italien und Deutschland, weniger Beschäftigung mit Definitionen und Klassifizierungen und eine stärkere Konzentration auf die Beziehungen zwischen den verschiedenen faschistischen Formationen vor 1945.
Ausgehend von einer kritischen Bewertung dieser Erfordernisse zeichnet dieser strenge Band einen historiografischen Weg, der über starre Unterscheidungen hinausgeht und dennoch sinnvolle Kriterien der Unterscheidung entwickelt. Auch wenn wir den Faschismus als politisches Phänomen ernst nehmen, ermöglicht uns ein solcher Ansatz, seine besonderen Widersprüche und historischen Variationen besser zu verstehen.