Bewertung:

Die Memoiren „Fist Stick Knife Gun“ von Geoffrey Canada sind ein ergreifender und persönlicher Bericht über das Aufwachsen in Armut und Gewalt in New York City. Canada reflektiert über seine Erfahrungen und deren Auswirkungen auf seine Bemühungen, die Gemeinschafts- und Bildungsergebnisse für Kinder in einem ähnlichen Umfeld zu verbessern. Das Buch bietet zwar Einblicke in die Herausforderungen des innerstädtischen Lebens und in die Problematik der Waffengewalt, liefert aber keine konkreten Lösungen, sondern konzentriert sich eher auf Erzählungen und persönliche Zeugnisse.
Vorteile:Das Buch ist gut geschrieben, fesselnd und bietet eine starke Ich-Perspektive auf die Komplexität des Aufwachsens in innerstädtischer Armut. Viele Leser fanden es aufschlussreich und regten zum Nachdenken über gesellschaftliche Themen wie Waffengewalt und Bildungsungleichheit an. Es zeichnet auch ein anschauliches Bild des Engagements der Autorin für die Verbesserung des Lebens von Kindern in benachteiligten Gemeinden.
Nachteile:Einige Leser bemängelten das Fehlen konkreter Lösungen für die dargestellten Probleme und waren der Meinung, dass das Buch keine praktikablen Antworten auf die Probleme der innerstädtischen Gewalt und Armut bietet. Darüber hinaus gibt es Kritik an den politischen Ansichten des Autors, die möglicherweise nicht bei allen Lesern Anklang finden. Einige waren der Meinung, dass andere einflussreiche Faktoren, wie die elterliche Führung, in der Erzählung zu wenig beleuchtet wurden.
(basierend auf 86 Leserbewertungen)
Fist Stick Knife Gun: A Personal History of Violence
Die offenen und fesselnden Memoiren des Gründers der Harlem Children's Zone führen den Leser durch sein Kanada, in dem Gewalt an jeder Straßenecke herrschte.
Lange vor der Lawine des Lobes für seine Arbeit - von Oprah Winfrey, von Präsident Bill Clinton, von Präsident Barack Obama - lange bevor er durch seine Auftritte in Talkshows, seine Spots für das Members Project und Dokumentarfilme wie Waiting for "Superman" bekannt wurde, war Geoffrey Canada ein kleiner Junge, der verängstigt in den gemeinen Straßen der South Bronx aufwuchs. Seine Kindheit war eine Welt, in der die "Straßenjungs" die Codes des Viertels lernten und durch die Rituale von Faust, Stock und Messer in eine Rangordnung gebracht wurden.
Dann änderten sich die Straßen, und die Einsätze wurden noch höher.