Bewertung:

Das Buch erzählt die tragische Geschichte eines wahren Verbrechens rund um den Mord an Katherine Cleary und schildert auf ergreifende Weise die Vorgeschichte von ihr und ihrem Mörder. Während der Schreibstil gemischte Kritiken hervorruft, fanden viele Leser die Geschichte fesselnd und zum Nachdenken anregend, obwohl die Verwendung von fiktiven Namen für die realen Personen einige verwirrte. Insgesamt ist es eine warnende Geschichte über die Gefahren des Nachtlebens und die Komplexität menschlicher Beziehungen.
Vorteile:⬤ Fesselnde Geschichte, die den Leser fesselt
⬤ gut recherchiert und Einblicke in das Leben sowohl des Opfers als auch des Mörders gewährt
⬤ zum Nachdenken anregend und warnend
⬤ leicht zu lesen, ohne sich in unnötigen Details zu verlieren
⬤ als fesselnder Schmöker beschrieben.
⬤ Verwirrung durch die Änderung von realen Namen und Details
⬤ einige Schreibprobleme wie Zeitverschiebungen und mangelnder Fluss in den ersten Kapiteln
⬤ als einseitig in Richtung der Perspektive des Mörders empfunden
⬤ gewisse Freiheiten, die mit den Fakten genommen werden, könnten Leser verärgern, die sich strikt an die Wahrheit halten wollen.
(basierend auf 83 Leserbewertungen)
Closing Time: The True Story of the Looking for Mr. Goodbar Murder
Die wahre Geschichte hinter dem Mord an einer Lehrerin in Manhattan, der zum Symbol für die Gefahren von Gelegenheitssex wurde: „Eine erstklassige Leistung“ (Truman Capote).
1973 wurde Roseann Quinn, eine irisch-katholische Lehrerin an einer Schule für gehörlose Kinder, in New York City ermordet, nachdem sie einen Mann aus einer Kneipe an der Upper West Side mit in ihre Wohnung genommen hatte. Das Verbrechen machte Schlagzeilen, und der Fall entwickelte sich schnell zu einem kulturellen Phänomen, das sowohl einen New York Times-Bestseller als auch eine Verfilmung mit Diane Keaton und Richard Gere in den Hauptrollen nach sich zog und Debatten über die sexuelle Revolution und die Gefahren der „Aufreißerszene“ in den sogenannten Single-Bars auslöste.
Lacey Fosburgh, die Reporterin der New York Times, die als erste mit der Geschichte betraut wurde, wendet in dieser bahnbrechenden wahren Kriminalgeschichte eine erfindungsreiche Dramatisierungstechnik an, bei der sie dem Opfer einen anderen Namen gibt, um zwischen den abschreckenden, spannungsgeladenen persönlichen Interaktionen, die zu der brutalen Messerstecherei führen, und den düsteren Details der Folgen, einschließlich der Ermittlungen der New Yorker Polizei und der Verhaftung von John Wayne Wilson, zu wechseln.
Dieser Klassiker des Genres, der mit dem Edgar Award für den besten Tatsachenroman ausgezeichnet wurde, ist „fesselnder und tragischer als der Roman von Judith Rossner - und der Film Looking for Mr. Goodbar von 1977“ (Men's Journal).