
Feminism and the Honor Plays of Lope de Vega
Zwischen 1585 und 1631 schrieb der spanische Dramatiker Lope de Vega mehr als fünfundvierzig Stücke, die sich mit dem Thema der ehelichen Ehre beschäftigen.
Auf der Grundlage neuerer feministischer Theorien und unter Berücksichtigung literarischer, sozialer und anthropologischer Aspekte zeigt Professor Yarbro-Rejarano, dass sich hierarchische Beziehungen zwischen Geschlecht, Rasse und sozialem Status als strukturierende Prinzipien dieser Stücke gegenseitig beeinflussen. Sie berücksichtigt sowohl Stücke, die ihre konventionellen, formelhaften Ansichten über das christliche Frauenideal offenbaren, als auch solche, die in ihrer Vielfalt und Flexibilität Frauen zeigen, die ihre erwarteten Rollen unterlaufen.
Indem sie Momente des Widerstands und der Subversion in den Texten identifiziert, argumentiert die Autorin gegen allzu monolithische Interpretationen solcher Diskurse der Eindämmung.