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Feminista Frequencies: Community Building Through Radio in the Yakima Valley
Ab den 1970er Jahren wandten sich Chicana- und Chicano-Organisatoren dem Gemeinschaftsradio zu, um mexikanisch-amerikanische Hörer in den gesamten Vereinigten Staaten zu informieren, zu unterhalten und zu ermutigen.
In ländlichen Gebieten erwies sich das Radio als das effektivste Medium, um relativ isolierte Gemeinschaften wie Wanderarbeiter zu erreichen. Und in Washingtons Yakima Valley, wo die Medienlandschaft von agrarindustriell geprägten Perspektiven dominiert wurde, wurde das Community-Radio für und über Landarbeiter zu einem lebenserhaltenden Instrument.
Feminista Frequencies beleuchtet die bemerkenswerte Geschichte eines der ersten spanischsprachigen Vollzeit-Community-Radiosender der Vereinigten Staaten, Radio KDNA, der 1979 im Yakima Valley auf Sendung ging. Ausführliche Interviews geben Aufschluss über die Arbeit von Chicana- und Chicano-Produzenten, Sprechern, Sendermanagern, technischen Leitern und Hörern, die zum Erfolg des Senders beitrugen. Monica De La Torre verwebt diese mündlichen Erzählungen mit einer Reihe von visuellen und akustischen Artefakten, darunter Radioprogramme, Programmführer und Fotografien, um KDNA in das größere Netzwerk der Chicano-Community-basierten Rundfunk- und Sozialbewegung einzuordnen.
Feminista Frequencies beleuchtet die Entwicklung eines öffentlichen Rundfunkmodells, in dessen Mittelpunkt Chicana-Radiomacherinnen standen, und dokumentiert die zentrale Rolle von Frauen bei der Entwicklung dieser Infrastruktur im Yakima Valley. De La Torre zeigt, wie KDNA das Programm des Community-Radios revolutionierte und der Geschichte der Chicano-Bewegung, des Frauenaktivismus und der Mediengeschichte neue Tiefe verlieh.