
Producing Inclusive Feminist Knowledge: Positionalities and Discourses in the Global South
Im globalen Süden wächst die Besorgnis über die Dynamik der globalen Politik, die das Potenzial hat, die vielfältigen Stimmen und Perspektiven subalterner Gemeinschaften zu marginalisieren.
Dieses Buch erforscht laufende und neue feministische Dialoge im globalen Süden und untersucht die Art und Weise, wie dominante Erkenntnistheorien in Frage gestellt werden, einzigartige Identitäten entstehen und welche Auswirkungen dies auf die globale feministische Agenda hat. In den Kapiteln, die sich mit feministischen Themen in Afrika, Südasien, dem Nahen Osten, Lateinamerika und der Karibik befassen, untersuchen die Autorinnen, wie feministische Wissenschaftlerinnen und Aktivistinnen die dominanten hegemonialen Diskurse und Methoden bewusst in Frage stellen.
Der Band wirft mehrere kritische Fragen auf: Wie konzeptualisieren und interpretieren feministische Wissenschaftlerinnen und Aktivistinnen des Südens die zahlreichen Facetten der gelebten Erfahrungen von Frauen in ihren Gesellschaften? Welche Faktoren prägen ihre Positionierung und Identität als feministische Wissenschaftlerinnen und Aktivistinnen? Wie bieten die feministischen Diskurse des Südens Möglichkeiten für neue Erkenntnisse, die die vielfältigen und sich verändernden Bedingungen in ihren Gesellschaften widerspiegeln? Was könnten ihre Perspektiven zu globalen feministischen Agenden beitragen? Dieser Band bietet einen Raum, in dem feministische Stimmen aus verschiedenen Orten im und über den globalen Süden in Gesprächen zum Ausdruck kommen können, die die Wissensproduktion von ihrem Standpunkt aus neu definieren, umgestalten und auf eine Weise vor Augen führen, die sich positiv auf das Leben von Frauen im globalen Süden auswirkt.