Bewertung:

Das Buch besteht aus einer Sammlung von Gothic-Horror-Geschichten, wobei die titelgebende Novelle besonders als Meisterwerk gelobt wird. Insgesamt werden die Texte für ihre schöne Sprache und die atmosphärischen Schauplätze hervorgehoben, die klassische Horrorelemente einfangen, ohne sich auf blutige Szenen zu verlassen. Die Geschichten werden jedoch unterschiedlich aufgenommen, wobei einige hoch gelobt werden, während andere weniger wohlwollend betrachtet werden.
Vorteile:⬤ Die Eröffnungsnovelle gilt als unbesungenes Meisterwerk, wunderschön geschrieben und atmosphärisch.
⬤ Die Sammlung setzt klassische Horrorthemen effektiv ein, ohne formelhaft zu sein.
⬤ Ausgezeichneter Sprachgebrauch, der beschreibend, aber nicht zu blumig ist.
⬤ Die Geschichten sind wirklich gruselig und bieten eine moderne Interpretation des Gothic Horror.
⬤ Enthält eine schöne Einleitung und ein Nachwort von namhaften Autoren.
⬤ Die abschließende Novelle fand nicht bei allen Lesern Anklang und wurde im Vergleich zu den anderen als schwächer empfunden.
⬤ Eine Geschichte, 'Anachrona', gefiel besonders schlecht und erhielt eine niedrige Bewertung.
⬤ Manche mögen den Gothic-Stil als zu wenig blutig empfinden, was nicht für alle Horrorfans typisch ist.
(basierend auf 4 Leserbewertungen)
Fengriffen & Other Gothic Tales
Mehr als fünfundvierzig Jahre nach der Veröffentlichung seiner ersten Sammlung liegt nun ein Originalband mit David Cases makabren Gothic-Geschichten vor, der die bemerkenswerte psycho-sexuelle Fiktion des Autors mit den Tropen der klassischen Horrorgeschichte verbindet.
Der Titel Fengriffen & Other Gothic Tales stammt von der klassischen Novelle aus dem Jahr 1971 und enthält auch so denkwürdige Geschichten wie "Anachrona", "The Foreign Bride" und die von Frankenstein inspirierte Kurzgeschichte "The Dead End". Mit einem persönlichen Vorwort des preisgekrönten Herausgebers Stephen Jones und einem exklusiven Nachwort des gefeierten Filmautors Kim Newman, in dem er über die Verfilmung der Titelgeschichte in dem Horrorfilm "And Now the Screaming Starts" spricht, präsentiert dieser Band das Werk eines der besten Vertreter des makabren Genres.
"Wir wollen mehr von David Case hören... Die Branche braucht mehr von dem Autor von 'The Hunter', einem modernen Klassiker, der neben 'The Most Dangerous Game' stehen kann. " - Ramsey Campbell.