Bewertung:

Der Fährmann“ von Justin Cronin ist ein komplexer dystopischer Roman, der auf einer versteckten Inselgruppe spielt, die sich zunächst als Utopie präsentiert. Im Laufe der Geschichte enthüllt sich eine tiefere, verworrene Handlung, in der Themen wie Klassenunterschiede, Identität und existenzielle Fragen miteinander verwoben sind. Während der Schreibstil für seine Lebendigkeit und die Tiefe der Charaktere gelobt wird, haben die Leser gemischte Gefühle in Bezug auf die Länge und die Komplexität der Erzählung.
Vorteile:⬤ Fesselnde und detailreiche Erzählung, die den Leser in die Welt und die Figuren eintauchen lässt.
⬤ Komplexe und zum Nachdenken anregende Handlungen mit interessanten Themen.
⬤ Starke Charakterentwicklung, die emotional mitreißt.
⬤ Gutes Tempo, das den Leser in die Geschichte hineinzieht.
⬤ Das Buch wird als zu lang empfunden, einige meinen, es hätte deutlich gekürzt werden können.
⬤ Die Komplexität der Handlung kann verwirrend und verworren sein und zu Frustrationsmomenten führen.
⬤ Einige Leser waren der Meinung, dass Teile der Erzählung unnötig oder schlecht ausgeführt waren.
⬤ Die Verlagerung des Schwerpunkts der Handlung nach etwa 70 % wurde von einigen als schwache Auflösung der Geschichte empfunden.
(basierend auf 640 Leserbewertungen)
Ferryman - The Brand New Epic from the Visionary Bestseller of The Passage Trilogy
Von der New York Times-Bestsellerautorin von The Passage kommt ein fesselnder Einzelroman über eine Gruppe von Überlebenden auf einer versteckten Inselutopie - wo die Wahrheit nicht das ist, was sie zu sein scheint. Die von einem mysteriösen Genie gegründete Inselgruppe Prospera liegt vor den Schrecken der sich verschlechternden Außenwelt verborgen.
In diesem Inselparadies genießen die glücklichen Bürger von Prospera ein langes, erfülltes Leben, bis die in ihre Unterarme eingelassenen Monitore, die ihre körperliche Gesundheit und ihr psychisches Wohlbefinden messen sollen, unter 10 Prozent fallen. Dann setzen sie sich zur Ruhe und fahren mit der Fähre zur Insel Nursery, wo ihre geschwächten Körper erneuert werden, ihr Gedächtnis gelöscht wird und sie bereit sind, ihr Leben neu zu beginnen. Proctor Bennett von der Abteilung für Sozialverträge hat eine zufriedenstellende Karriere als Fährmann, der die Menschen sanft durch den Ruhestandsprozess begleitet - und, wenn nötig, auch durchsetzt.
Aber mit Proctor ist nicht alles in Ordnung.
Zum einen hat er geträumt - was in Prospera angeblich unmöglich ist. Zum anderen sinkt sein Bildschirmanteil alarmierend schnell.
Und dann kommt der Tag, an dem er vorgeladen wird, um seinen eigenen Vater in den Ruhestand zu schicken, der ihm eine beunruhigende und kryptische Nachricht gibt, bevor er auf die Fähre gerungen wird. In der Zwischenzeit rührt sich etwas. Das Hilfspersonal, gewöhnliche Männer und Frauen, die Prospera mit ihrer Arbeit am Laufen halten, haben begonnen, ihren Platz in der sozialen Ordnung in Frage zu stellen.
Unruhen machen sich breit, und es gibt Gerüchte über eine Widerstandsgruppe - bekannt als „Arrivalists“ -, die möglicherweise eine Revolution anzettelt. Schon bald stellt Proctor alles in Frage, woran er einst geglaubt hat. Er ist in eine viel größere Sache verwickelt, als ihm bewusst war - und befindet sich auf einer verzweifelten Mission, um die Wahrheit herauszufinden.