Bewertung:

Das Buch „Festgenagelt“ von Mark Schreiber befasst sich mit dem Konzept der moralischen Verletzung bei Kriegsveteranen und bietet eine christliche Perspektive der Heilung. Es betont, wie wichtig es ist, die tiefe emotionale und geistige Not zu verstehen, die durch Kampferfahrungen verursacht wird, und schlägt eine im Glauben verwurzelte Lösung vor. Das Buch wird für seinen Beitrag zur Unterstützung von Veteranen gelobt, obwohl ein Rezensent ein Problem mit dem Zustand des Buches bei der Lieferung erwähnte.
Vorteile:⬤ Vermittelt ein solides Verständnis von moralischen Verletzungen und deren Behandlung.
⬤ Bietet eine christliche Perspektive, die bei Veteranen und ihren Familien Anklang findet.
⬤ Ermutigende und hoffnungsvolle Botschaft über Heilung durch Glauben.
⬤ Empfohlen für verschiedene Zielgruppen, einschließlich Veteranen, Familienmitglieder und Unterstützungsgemeinschaften.
Es wurde ein Problem mit dem physischen Zustand des Buches bei der Lieferung gemeldet (bei Erhalt nass).
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
Nailed!: Moral Injury: A Response from the Cross of Christ for the Combat Veteran
Der Kampf ist kein Fußballspiel. Verlierer verlieren mit ihrem Leben, und Gewinner verlieren oft mit ihrer Seele. "Du sollst nicht töten" ist immer noch das von Gott gegebene Naturgesetz, das seit Anbeginn der Zivilisation in den Herzen der Menschen verankert ist. Im Kampf erfordert es einen höchsten Akt des Bewusstseins, zwischen Mord und Tötung zur Verteidigung einer Nation zu unterscheiden. Die Wunden, die unsere Soldaten, Matrosen, Flieger und Marineinfanteristen im Kampf erleiden können, sind nicht nur körperlicher, sondern auch geistiger Natur; Wunden in der Seele und im Gewissen, die durch wahrgenommene Verstöße gegen moralische Normen entstehen, die auf der eigenen Erziehung, gesellschaftlichen Normen und Religion beruhen. Solche moralischen Verletzungen können sich verheerend auf die psychische Gesundheit des Kriegers auswirken. Im Krieg geht alles schnell und leicht schief. Der Krieg ist ein Gift. Der Kampf ist mit einem hohen persönlichen Preis verbunden. Nach dem Kampf sind Heilung und Reinigung notwendig.
Wie integrieren unsere Krieger die betäubenden Bilder von Gewalt und Zerstörung, die unerlaubt in ihre Seelen eindringen? Wie können sich unsere Krieger wieder in die zivile Gesellschaft integrieren, die sie gerade mit ihrem Leben und ihrem Blut verteidigt haben? Werden Zeit und Abstand vom Schlachtfeld sowie ein wenig kognitive Umstrukturierung alle Wunden irgendwann heilen? Diese Fragen versuche ich durch die Brille des Kreuzes Christi zu beantworten. Die Antwort wird Sie überraschen, denn Gottes Wort ist immer kontraintuitiv zu unseren natürlichen Gedanken, intuitiven Lösungen und unseren persönlichen, aber oft unangefochtenen Weltbildern.
Moralische Verletzungen werden in der Literatur definiert als eine Verletzung des Gewissens, eine begangene oder unterlassene Handlung, die ein Krieger in einem Kriegsgebiet begeht, während er sich tödlich verhält. Alle Kämpfer leben nach einem geschriebenen oder ungeschriebenen Kodex. Was das Gewissen des Kriegsveteranen normiert, ist absolut entscheidend für seine Genesung nach einer moralischen Verletzung. Kollateralschäden an unschuldigen Zivilisten, die Schuld der Überlebenden, unbeabsichtigte Todesfälle, bei denen der Veteran der Täter war oder von einer höheren Autorität verraten wurde, sind allesamt toxische Ereignisse, die stark genug sind, um dauerhafte Narben zu hinterlassen und keine dauerhafte Lösung für das Gewissen zu bieten. Die imaginäre Selbstvergebung, die von den VA-Beratern mit anstrengenden Erneuerungstherapien zusammengeschustert wird, steht im Gegensatz zur echten Vergebung, die durch das Kreuz Christi und die Erschaffung des neuen Menschen in Jesus Christus angeboten wird. Der Kriegsveteran hat in der therapeutischen/soteriologischen Weltanschauung die Wahl; eine Wahl, die auf zwei divergierende Pfade blickt, die jetzt wenig gemeinsam haben und sich am fernen Horizont nicht kreuzen.
Die neutestamentlichen Texte über den Hauptmann zeigen, dass die militärische Denkweise durch Berufung und Ausbildung auf den Gehorsam gegenüber einem Wort der Autorität vorbereitet ist, ein Prinzip, das die missio Dei (Mission Gottes) nutzt, um falsche Normen und Loyalitäten zu zerschlagen. Das Kreuz ist kein Angebot der "Selbstvergebung", sondern die gegenwärtige Realität der objektiv versöhnten und vergebenen Welt. Das durch das Kreuz normierte Gewissen des Kriegsveteranen heilt im Austausch gegen alle Schuld, Scham, Trauer und Reue, die der Krieg mit sich bringt, das Gewissen des moralisch verletzten Kriegsveteranen. Die mühsame militärische Ausbildung des Soldaten versetzt ihn in die einzigartige Lage, den sicheren Frieden Gottes allein durch den Glauben an das höchste Wort der Autorität zu empfangen. Das Kreuz Christi ist unverrückbar, kontraintuitiv und ein Leuchtfeuer der Hoffnung für jeden Kriegsveteranen, der mit Selbstheilung, Selbstmedikation und Selbstrationalisierung zu kämpfen hat. Der blutige Kampf Christi an seinem Kreuz erneuert die Seele und das Gewissen, wieder und wieder und wieder.