Bewertung:

Das Buch wird für seine fesselnde Kulturgeschichte gelobt, die ein breites Spektrum von Lesern anspricht, darunter sowohl Wissenschaftler als auch ein allgemeines Publikum. Außerdem ist es bei einem vertrauenswürdigen Buchhändler erhältlich, der dafür bekannt ist, neue und schwer zu findende Titel anzubieten.
Vorteile:⬤ Spannende Kulturgeschichte
⬤ für ein wissenschaftliches und normales Publikum geeignet
⬤ bei einem zuverlässigen Buchhändler erhältlich.
Es wurden keine potenziellen Nachteile des Buches gemeldet.
(basierend auf 4 Leserbewertungen)
Fat: A Cultural History of the Stuff of Life
Fett.
Ein so kleines Wort löst große Reaktionen aus. Während „Fett“ die Größe und Form von Körpern - ihr Aussehen - beschreibt, hängen unsere negativen Reaktionen auf Beleibtheit auch von etwas Greifbarem und Taktilem ab.
Dieses Buch zeigt, dass hinter dem Begriff Fett mehr steckt, als man auf den ersten Blick sieht. Fat: A Cultural History of the Stuff of Life (Fett: Eine Kulturgeschichte des Lebens) bietet Überlegungen dazu, wie Fett im Westen seit der Antike wahrgenommen und imaginiert wurde. Mit faszinierenden historischen Darstellungen sowie philosophischen, religiösen und kulturellen Analysen - einschließlich Diskussionen über Status, Geschlecht und Ethnie - gräbt das Buch tief in der Vergangenheit nach den Wurzeln unserer heutigen Vorstellungen und Vorurteile.
Dabei kommen zwei zentrale Themen zum Vorschein: wie wir korpulente Körper im Laufe der Jahrhunderte wahrgenommen und uns vorgestellt haben und wie Fett - sowohl als Substanz als auch als Beschreibung der Körpergröße - mit Vitalität und Fruchtbarkeit sowie mit der Vorstellung von Animalität in Verbindung gebracht wurde. Durch die Erforschung der komplexen Art und Weise, wie Fett, Fettigkeit und Mästung im Laufe der Zeit wahrgenommen wurden, bietet dieses Buch reichhaltige Einblicke in den Stoff, aus dem unsere Stereotypen gemacht sind.