Bewertung:

Das Buch bietet eine eingehende Untersuchung der transzendentalistischen Bewegung, mit besonderem Schwerpunkt auf ihren Verbindungen zur Unitarierkirche und ihrem Einfluss auf die Bewegungen für soziale Gerechtigkeit. Obwohl es einen umfassenden Überblick über die historischen Persönlichkeiten und ihre Beiträge bietet, wird es Leser, die eine umfassendere Darstellung des Transzendentalismus als zusammenhängende Bewegung suchen, möglicherweise nicht vollständig zufriedenstellen.
Vorteile:⬤ Eine fesselnde und gut geschriebene Erzählung, die aufschlussreiche biografische Details über einflussreiche Transzendentalisten und Unitarier bietet.
⬤ Bietet einen gründlichen historischen Kontext und stellt eine Verbindung zwischen den Themen der Vergangenheit und den heutigen Kämpfen um soziale Gerechtigkeit her.
⬤ Hebt weniger bekannte Persönlichkeiten und die Rolle der Frauen in der Bewegung hervor.
⬤ Spricht besonders Unitarier und Geschichtsinteressierte an, die sich für den sozialen Aktivismus der Kirche interessieren.
⬤ Das Buch wirkt oft langsam und verzettelt sich in übermäßigen Details, was allgemeine Leser langweilen könnte.
⬤ Der Schwerpunkt liegt auf den berühmteren Transzendentalisten wie Emerson und Thoreau, was diejenigen enttäuschen könnte, die eine umfassendere Erforschung der gesamten Bewegung erwarten.
⬤ Einige Leser finden, dass die Gliederung nach Einzelbiografien den Gemeinschaftsaspekt der Transzendentalisten isoliert, da es an einer zusammenhängenden Erzählung fehlt.
(basierend auf 15 Leserbewertungen)
Conflagration: How the Transcendentalists Sparked the American Struggle for Racial, Gender, and Social Justice
Eine dramatische Nacherzählung der Geschichte der Transzendentalisten, die sie nicht als isolierte Autoren, sondern als eine Gemeinschaft sozialer Aktivisten zeigt, die fortschrittliche amerikanische Werte prägten.
Conflagration beleuchtet die Verbindungen zwischen wichtigen Mitgliedern des Transzendentalistenkreises - darunter James Freeman Clarke, Elizabeth Peabody, Caroline Healey Dall, Elizabeth Stanton, Thomas Wentworth Higginson, Theodore Parker und Margaret Fuller -, die eine Gemeinschaft schufen, die sich dem radikalen sozialen Aktivismus verschrieben hatte. Diese Autoren und Aktivisten legten den Grundstein für eine demokratische und progressive Religion in Amerika.
In den turbulenten Jahrzehnten vor und unmittelbar nach dem Bürgerkrieg veränderten die Transzendentalisten das Amerika des 19. Jahrhunderts und führten das an, was Theodore Parker eine "zweite amerikanische Revolution" nannte. Jahrhunderts und führten das an, was Theodore Parker eine "zweite amerikanische Revolution" nannte. Sie stießen nicht nur durch ihre literarischen Errungenschaften, sondern auch durch ihren Aktivismus einen dauerhaften Wandel in der amerikanischen Gesellschaft an: Die Transzendentalisten kämpften für die Abschaffung der Sklaverei, für demokratisch verwaltete Kirchen, für die Gleichberechtigung der Frauen und gegen die entmenschlichenden Auswirkungen des brutalen wirtschaftlichen Wettbewerbs und der wachsenden sozialen Ungleichheit.
Die Leidenschaft der Transzendentalisten für soziale Gleichheit entsprang ihrem Glauben an spirituelle Freundschaft - über Unterschiede in der sozialen Situation, des Geschlechts, der Klasse, der Theologie und der Rasse hinweg. Mit ihrem gemeinsamen Kampf für Gerechtigkeit veränderten sie die gesellschaftspolitische Landschaft Amerikas. Sie verstanden, dass niemand von uns sein eigenes moralisches und spirituelles Potenzial ausschöpfen kann, wenn wir uns nicht um das volle spirituelle und moralische Gedeihen der anderen kümmern.